Mariä Himmelfahrt - 4. Oktavtag

Die heute nicht mehr bestehende Oktav von Mariä Himmelfahrt war bereits zu Ende des 19. Jh. auf das Gedächtnis des 4. Tages geschwunden. In der Kommemoration gedenkt die Kirche am 18. August des hl. Martyrers Agapitus aus dem 3. Jahrhundert.

Lesungen:

Aus einer alten Überlieferung haben wir vernommen, daß zur Zeit des glorreichen Heimgangs der heiligen Jungfrau alle heiligen Apostel, die zum Heile der Völker den Erdkreis durchzogen, in einem Augenblick in die Höhe gehoben wurden und in Jerusalem zusammenkamen. Dort hatten sie eine Engelserscheinung und sie hörten den Gesang der himmlischen Mächte. So übergab unter dem Lobpreis Gottes Maria ihre heilige Seele in die Hand Gottes. Ihr Leib, der wunderbarerweise Gott aufgenommen hatte, wurde unter dem Gesang der Engel und der Apostel zu Grabe getragen und in Gethsemane in einem Grabe beigesetzt; dort erscholl drei volle Tage lang der Gesang der Engel. (4. Lesung)

Nach drei Tagen verstummte der Engelsgesang. Die anwesenden Apostel öffneten nun das Grab; denn Thomas, der einzige, der nicht dabeigewesen war, war am dritten Tag gekommen und wollte nun den Leib, der den Herrn aufgenommen hatte, verehren. Doch nirgends konnten sie ihren heiligen Leichnam finden. Nur die Tücher fanden sie, in die er eingewickelt war, und von einem unbeschreiblichen Dufte wurden sie erfüllt, der diesen entströmte. Da verschlossen sie das Grab wieder. Sie staunten über das geheimnisvolle Wunder und konnten sich nur das Eine denken: So wie es Gott gefallen hatte, aus Maria, der Jungfrau, Fleisch anzunehmen, Mensch zu werden und geboren zu werden, da er doch das ewige Wort und der Herr der Glorie war, wie er auch nach der Geburt ihre Jungfräulichkeit unverletzt bewahrt hatte, so habe es ihm nun auch gefallen, nach ihrem Hinscheiden auch ihren makellosen Leib unversehrt zu bewahren und ihn durch Aufnahme in den Himmel schon vor der gemeinsamen Auferstehung aller Menschen zu ehren. (5. Lesung)

Neben den Aposteln war damals auch der heilige Timotheus, der erste Bischof von Ephesus, und Dionysius, der Areopagite, dabei, wie dieser selbst in seinem Schreiben an den genannten Timotheus über den heiligen Hierotheus, der ebenfalls dabei war, bezeugt. Er sagt: Bei den von Gott erleuchteten Vorstehern des Heiligtums waren, wie du weißt, auch wir zusammengekommen und viele von unsern heiligen Brüdern. Wir wollten den Leib sehen, der dem Leben den Ursprung gegeben und Gott empfangen hatte. Auch Jakobus war dabei, der Bruder des Herrn, und Petrus, der erste und ehrwürdigste der Gottesgelehrten. Nachdem wir den heiligen Leib geschaut, gefiel es uns, so gut ein jeder konnte, in Lobliedern die unendliche Güte der göttlichen Allmacht zu preisen. (6. Lesung)

Oration:

Gott, Deine Kirche möge sich freuen im Vertrauen auf die Fürsprache Deines heiligen Martyrers Agapitus; auf seine ruhmvolle Fürbitte hin möge sie Dir ergeben bleiben und sicher fortbestehen ; durch unsern Herrn.


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