Heiligenkalender 28. April

Der hl. Asket Paul v. Kreuz lebte im 18. Jh. in Italien.

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Institut St. Philipp Neri - Nachrichten

Ein Adlerpult in St. Afra

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Dienstag, den 21. April 2015

adlerpult iSeit dem österlichen Triduum vervollständigt ein neogotischer Ambo in Form eines majestätischen Adlers den Chorraum von St. Afra. Geschaffen in England um 1870, paßt er genau zu unserem Chorgestühl, das etwas später – 1891 – in einer Werkstatt in „München-Gladbach“ (so die seitliche Inschrift) entstand. Ebensogut harmoniert der Ambo mit dem großartigen Prospekt unserer Hill-Orgel.


Angesichts unserer wirtschaftlichen Situation mag es unvernünftig erscheinen, so eine Anschaffung zu tätigen, ohne vorher die notwendigen Mittel angespart zu haben. Dazu ist zweierlei zu sagen: Dieser wunderbare Ambo als würdiger Ort für die Auslegung des Wortes Gottes war eine einmalige Gelegenheit, die so auf dem Antiquitätenmarkt nur sehr selten begegnet. Auf der anderen Seite vertrauen wir unbeirrbar auf die göttliche Vorsehung und sind zuversichtlich, daß Gott unser Bemühen und unsere Wagnisse belohnen wird: Denn St. Afra wächst immer mehr der vollendeten Gestalt entgegen, die ohne Worte zwei urkatholische Maximen verkörpert: „Nichts soll dem Gottesdienst vorgezogen werden“ und „Alles zur größeren Ehre Gottes“! Hinzu kommt als positiver Nebeneffekt für unsere Freunde und Wohltäter, daß sie nicht die „Katze im Sack“ kaufen müssen, sondern zuvor in Augenschein nehmen und begutachten können, wofür sie ihre Spende geben.


adlerpult iiAm vergangenen Sonntag kam denn auch ein Gläubiger auf Pater Piranty zu. Es sei für ihn, so schwärmte er, eine große Freude, beobachten zu können, wie jedes Jahr etwas Neues in St. Afra dazukomme und dadurch unsere Kirche, die für so viele zur geistlichen Heimat geworden ist, immer schöner werde. Und er fügte hinzu: Falls irgendwann einmal die Zeit reif sei, die sechs passenden neuen Leuchten anzuschaffen, die wir uns seit langem für das Hauptschiff von St. Afra wünschen, so werde er sehr gerne eine davon spendieren!


In diesem Sinne hoffen wir, daß auch andere, die an der allmählichen Vervollkommnung von St. Afra ihre Freude haben, einen Beitrag zu diesem Werk leisten: zur größeren Ehre Gottes – ad majorem Dei gloriam!

Für Spenden steht folgendes Sonderkonto bei der Bank für Sozialwirtschaft zur Verfügung:
Kto 1202116
BLZ 10020500
DE09100205000001202116
BFSWDE33BER

Stichwort: Adlerpult

Lesen Sie im Folgenden mehr zur Symbolik des Adlerpultes in St. Afra.

Weiterlesen: Ein Adlerpult in St. Afra

 

Liturgien der Kar- und Ostertage 2015

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Freitag, den 17. April 2015

ostern 2015Die Liturgien der Kar- und Ostertage waren für die Mitglieder des Instituts und die Gläubigen von St. Afra der gnadenreiche und geistlich erbauende Höhepunkt des Kirchenjahres. Drei Erwachsene, die in der Ostervigil die heilige Taufe empfingen, erlebten die Botschaft vom heiligsten Erlöser, der unsere Sünden getragen und uns das neue Leben in Ihm erworben hat, gleichsam am eigenen Leibe. Die Flamme der Osterkerze, die in St. Afra ununterbrochen bis zum Fest der Himmelfahrt Christi brennt, erinnert uns an die Gegenwart des Auferstandenen im Fleisch. Möge Er, die Sonne der Gerechtigkeit, die Schatten des Bösen aus den Herzen vertreiben und allen Menschen guten Willens eine tiefe Osterfreude schenken!

Eine Bilderstrecke vom Palmsonntag bis zum Weißen Sonntag können Sie nun ansehen.

 

 

Sommersemester 2015 in der Baronius-Akademie

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Montag, den 13. April 2015

baronius 200Nach der feierlich begangenen Osteroktav beginnt am heutigen Montag ein nicht unbedeutendes neues Semester an der Baronius-Akademie, dem Hausstudium des Instituts St. Philipp Neri. Mit den Vorlesungen und Seminaren dieses Halbjahres kann nämlich der philosophische Studienzyklus vervollständigt und erfolgreich zum Abschluß gebracht werden.

Wie immer sind Gasthörer und Interessenten herzlich zur Teilnahme eingeladen (Voranmeldung wird erbeten). Das kommentierte Vorlesungsverzeichnis mit allen weiteren Informationen finden Sie hier.

 

Magazin zur Fastenzeit 2015

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heft 15 01Unser Magazin zur Fastenzeit 2015 kann nun heruntergeladen werden.

Aus dem Editorial: „Memento homo quia pulvis es et in pulverem reverteris – Gedenke, Mensch, daß du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst.“ Es ist das große Wunder, daß Gott uns, die er aus Staub geschaffen hat, die Fähigkeit gibt, Ihn in dieser Welt zu loben und zu ehren. Das Aschenkreuz erinnert uns aber nicht nur daran, sondern an das noch größere Wunder: Durch Sein Kreuz und Seine Auferstehung sollen wir dieses Lob mit verwandeltem, unsterblichem Leib im Himmel immer singen können. Das ist das Ziel unseres Lebens. Deswegen nehmen wir die Mühen der Fastenzeit auf uns. Denn natürlich müssen wir tun, was wir können, um Seiner Gnade würdig zu werden. Die Ehre Gottes und das Heil der Seelen sind das Ziel jeder Lebensäußerung der heiligen Kirche. Wir sind dankbar, daß wir daran im Institut so reichlich Anteil haben. Inmitten einer Welt, die sich nur noch um das kümmert, was doch zu Asche zerfällt, und die damit sogar allzu viele Vertreter der Kirche in ihren Bann schlägt, dürfen wir den Blick in den Himmel zu unserem Hauptanliegen machen. Dabei stellen wir fest, daß die Menschen es als Befreiung empfinden, wenn die Ehre Gottes das Erste und Wichtigste ist. Asche und Geduld, das Kreuz als Hinrichtungsinstrument und als ewiges Siegeszeichen weisen uns den Weg aus der Fastenzeit dieses Lebens zum ewigen Osterfest. Möge Ostern 2015 für Sie einen reichlichen Abglanz dieses bleibenden Ostern bereithalten."

 

Spendenquittungen für 2014

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Dienstag, den 17. Februar 2015

spendenquittungenIn dieser Woche sollten die Spendenquittungen für das Jahr 2014 bei Ihnen eintreffen. Wir konnten gestern die letzten Briefe auf den Weg bringen. Herzlichen Dank für Ihre Geduld! Unser kleines Büro müht sich nach Kräften, der täglichen Bürokratie und dem sich immerzu auswachsenden Paragraphendschungel Herr zu werden. Aber neben all den Anforderungen und Aufgaben, welche Seelsorge, Liturgie, Gäste, Veranstaltungen und der sonstige tägliche Ablauf mit sich bringen, ist dies nicht immer leicht. Wer seine Spendenquittung nicht bekommen hat, kann sich gerne bei uns melden: 030 - 20 60 66 80. Oder: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . In der Regel verschicken wir die Spendenquittungen für das ganze Jahr am Anfang der Folgejahres. Sollten Sie einmal dringend eine Spendenquittung benötigen, stellen wir diese gerne auch separat aus. Manchmal lagen uns keine Adressen vor. In diesen Fällen finden Sie auf Ihrem Konto eine Überweisung von einem Cent, mit der Bitte, uns Ihre Adresse mitzuteilen. Allen, die uns mit Ihrem Gebet und Ihren finanziellen Zuwendungen unterstützen, ein herzliches "Vergelt´s Gott"! Wir gedenken Ihrer insbesondere im Heiligen Meßopfer und unseren täglichen Gebeten.

 

Bücher in St. Afra

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Freitag, den 13. Februar 2015

bcherIn unserer Pforte, die immer nach den Hochämtern an Sonntagen und hohen Festen geöffnet ist, kann man sich nicht nur bei Kaffee und Kuchen über Neues aus Kirche und Welt austauschen. Es können auch Devotionalien und Weine erworben werden. Besonders gerne stöbern Besucher auch in der Vielzahl antiquarischer Bücher, die ausliegen und regelmäßig ausgetauscht und ergänzt werden. Wir bieten auch Neubücher an, zu denen das Institut eine besondere Verbindung hat. Einige dieser Bücher liegen nun auch in der Kirche aus. Ein Blick darauf lohnt sich. Besonders empfehlen möchten wir Ihnen das jüngst erschienene Kinderbuch zu dem seligen Bernhard Lichtenberg, der als Märtyrer unter den Nationalsozialisten sein Leben lassen musste und seine Ruhestätte im Hedwigsdom gefunden hat. Der Selige selbst erzählt aus seiner Gefängniszelle anschaulich über seine Kindheit und seine Jahre als Priester in Berlin. Darüber hinaus bieten wir Bücher von zwei Dozenten unserer Baronius-Akademie an. Malte Oppermann hat mit "Die Schöne Philosophie" einen aphoristisches Werk über die Macht des Augenblicks vorgelegt. Dr. Rafael Hüntelmann bietet jedem geneigten Leser in seiner Reihe "Philosophie des gesunden Menschenverstandes" eine sehr gut faßbare Einführung in die Grundlagen der aristotelisch-thomistischen Philosophie. Über Jahrhunderte und zurecht beanspruchte diese, das philosophische Fundament des katholischen Glaubens zu sein. Dr. Hüntelmann zeigt, warum dieser Anspruch auch heutzutage nicht aufgegeben werden darf.

 

Buchvorstellung: Die schöne Philosophie

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Dienstag, den 27. Januar 2015

oppermann i"Ich vertraue nur einer Philosophie, die die elementaren religiösen Einsichten bestätigt." (Dávila)

Inspiriert von Denkern wie Nicolas Gómez Dávila, Kierkegaard und Robert Spaemann sucht sich ein originäres und doch konservativ-philosophisches Denken in dem Buch "Die Schöne Philosophie" in einer nächsten Generation Ausdruck.

Malte Oppermann hat sein Werk, zu dem Martin Mosebach ein Nachwort beigesteuert hat, am 30. Januar im Rahmen unseres Oratoriums vorgestellt. Er beschrieb das Buch als Teil eines Denk- und Lebensweges, an dessen Ende der Empfang von Taufe und Firmung standen.

oppermann iiMit seiner Schönen Philosophie legt Malte Oppermann einen philosophischen Entwurf in 376 Segmenten und Aphorismen vor, der als Philosophie des Augenblicks von der Unteilbarkeit der Wirklichkeit ausgeht. Unser Griff nach der unvordenklichen Wirklichkeit des Augenblicks wird als ein Verfehlen gedeutet; als Bewegung, die über den Moment hinausgeht. Ein Buch über flüchtige Schönheit, Macht und Ohnmacht der Phantasie und das Geheimnis der zeitlichen Dauer. Das Buch kostet 19,80 EUR und ist im Wolff Verlag erschienen.

Malte Oppermann ist als Dozent an der Baronius-Akademie tätig. Das Oratorium erfolgte im Anschluß an sein Blockseminar zur Philosophie des 19. Jahrhunderts.

 

 

Film: Rainer Laabs über Hilaire Belloc

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Montag, den 19. Januar 2015

laabsIn der zweiten Matinée-Veranstaltung am 17. Januar 2015 über "Literaten aus Großbritannien" stellte uns Rainer Laabs einen der vielleicht merkwürdigsten Vertreter seiner Art, Hilaire Belloc nämlich, vor. Sogar aus der Schweiz war eigens ein Zuhörer angereist. EWTN war mit dabei und hat die Plauderei aufgezeichnet. Den bis auf den letzten Platz gefüllten Gemeindesaal weihte der Plaudernde in die Geheimnisse des Distributionismus ein, er sang Loblieder auf den Rotwein und warnte vor gefährlichen, kinderverschlingenden Löwen. Und wer es nach dem Gehörten noch wagt, zu lügen, der hat nicht wirklich gut zugehört. Wärmstens empfohlen hat Rainer Laabs das Buch "Der Weg nach Rom", ein Pilgerbuch, gut 100 Jahre vor Hape Kerkelings durchschlagendem Bucherfolg geschrieben, nur viel schöner und vor allem viel katholischer. Vielleicht begibt sich der eine oder andere nach der Lektüre davon selber auf den Weg nach Rom. Er dürfte gerade rechtzeitig zur Veranstaltung am 21.2.2015 zurück sein. Dann stellt uns Rainer Laabs J. R. R. Tolkien vor. Und zwar einen Tolkien, wie ihn die Öffentlichkeit kaum kennt.

belloc2Am Ende lernten wir ein Gedicht von Belloc kennen, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

Wherever the Catholic sun doth shine,
There’s always laughter and good red wine.
At least I’ve always found it so.
Benedicamus Domino!

Wenn Sie noch mehr Laabs sehen möchten, sei Ihnen die Aufnahme der ersten Matinée über Bruce Marshall empfohlen.

 

Filme von Paul Badde

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Donnerstag, den 15. Januar 2015

badde ewtnIm ehemaligen Versammlungssaal der Grauen Schwestern über unserer Kirche fand im Dezember 2014 die Buchpäsentation von Paul Baddes neuem Buch "Die Grabtücher Jesu in Turin und Manoppello" statt. Wer nicht kommen konnte:

Ein Film der Veranstaltung ist online.

Hier finden Sie einen kleinen Bericht über die Veranstaltung und ausführliche Informationen zum Buch.

philipp badde ewtnHinweisen möchten wir auf die Filmreihe Paul Baddes, "Baddes Bilder". Vielen sind Baddes Bilder sicher aus dem Vatican Magazin bekannt. Sie setzen sich in sehr schönen und sehenswerten Filmen fort, die in Zusammenarbeit mit EWTN entstanden sind und entstehen. In einigen Filmen werden die Grabtücher Christi beleuchtet. Ein Film ist der Maria Advocata gewidmet, die auch über uns wacht. Denn eine Kopie von ihr hängt in römischer Manier "mit Gitterblick" in unserem Foyer. Ganz besonders empfehlen möchten wir ihnen einen Film über den heiligen Apostel Roms, den Patron unseres Instituts, Philipp Neri. Paul Badde hat sich auf die Spuren dieses wahren Reformators mit dem brennenden Herzen begeben und zeigt seine Wirkungsstätten in der ewigen Stadt. Es wird deutlich, dass die Verehrung des Heiligen durch die Römer ungebrochen ist.

 

Film: Bruce Marshall - Eine literarische Plauderei mit Rainer Laabs

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Montag, den 05. Januar 2015

laabs marshallSie haben unsere Matinée am 15.11.2014 verpasst? Allen, die sich immer noch ärgern, bei der Matinée über Bruce Marshall verhindert gewesen zu sein, kann nun geholfen werden. Ein Film der Veranstaltung ist nun online. Marshalls Romane zeigen mit fröhlicher Wärme christliches Leben in der modernen Welt, ohne erhobenen Zeigefinger, in humorvoller Spannung. In seinen Streifzügen durch die katholische Welt gelingt es ihm stets, auf nichterbauliche Weise zu erbauen. Der Verfasser dieser Zeilen hat nach der rundum gelungenen einführenden Plauderei in die Welt des schottischen Schriftstellers, bereits vier Bücher von ihm gelesen. Weitere werden sicher folgen...

 

GLORIA IN EXCELSIS DEO

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Samstag, den 03. Januar 2015

orgel hp 1Mit einem Bild unserer neuen Hill-Orgel wünschen wir Ihnen von Herzen, daß der Gesang der Engel von Weihnachten uns allen das Jahr 2015 mit Freude, Mut und Hoffnung erfüllt! Das ganz große Ereignis im Jahre 2014, dem zehnten Jahr des Instituts, war ja sicher der Aufbau und die Intonation unserer Orgel. Seit dem Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens am 8. Dezember ist sie nun im „Probebetrieb“ und hilft uns schon jetzt beim „Sursum corda – Erhebet die Herzen“. In der Silvesternacht waren die Böller erstmals deutlich schwächer als unsere neue Königin der Instrumente.

Schon jetzt laden wir ganz herzlich zur Orgelweihe am Christi-Himmelfahrts-Tag, dem 14. Mai 2015, und zum Festprogramm an den drei darauffolgenden Tagen ein. Bis dahin muß die Orgel noch den allerletzten Schliff bekommen. Manches kann sinnvollerweise erst nach Ende der Heizperiode geschehen. Doch die Zeit des Wartens wird sich auf jeden Fall lohnen – für das Institut, aber auch für die gesamte Orgellandschaft Berlins überhaupt!

Mehr über die Orgel können Sie auf dieser Facebookseite erfahren. Besonders empfehlen möchten wir Ihnen ein Video, welches den kompletten Aufbau im Zeitraffer zeigt.

 

Tonsur und niedere Weihen im ISPN

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Mittwoch, den 17. Dezember 2014

tonsurAm 8. Dezember, dem Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens, erhielt Frater Peterding die Tonsur. Zudem wurden Frater Góral die niederen Weihen als Ostiarier und Lektor gespendet. Eine kleine Bilderschau dazu ist nun fertiggestellt. Wir empfehlen die beiden Seminaristen auf Ihrem geistlichen Weg insbesondere der heiligen Gottesmutter, welche die sicherste Brücke zu Christus ist. Und natürlich auch Ihrem Gebet: Vergelt´s Gott!

 

 

 

 

Der Geist des Instituts - DVD über Liturgie und das Leben im ISPN

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Dienstag, den 16. Dezember 2014

dvd hp Angeregt von unserer neuen DVD über Liturgie und Leben im ISPN, hat Geistbraus einen kleinen Text verfasst, der schön ausdrückt, was auch in dem Film eingefangen ist. Einen Trailer kann man auf youtube ansehen. Der Film ist direkt im Institut für 12,90 Euro erhältlich. Wir schicken den Film auch gerne für 14,90 Euro zu. Bestellen können Sie ihn bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Vom Geist des Instituts

Es gibt diese kurzen Augenblicke in der Geschichte, die ganz verzaubert sind. Diese flüchtigen historischen Momente, wo man hinterher voller Ehrfurcht und Glück sagen kann, dabeigewesen zu sein. Wer die letzten zehn oder fünfzehn Jahre in Berlin erlebt hat und sich von der bunten, wirbelnden Vielfalt dieser Stadt hat begeistern lassen, weiß, wovon ich rede.

Ich denke, dass die Gründung des Instituts St. Philipp Neri nirgendwo sonst als in Berlin hätte passieren können. In seiner Verrücktheit, seiner verschrobenen Vielfalt und sympathischen Weltfremdheit ist das Institut ein genaues Spiegelbild dieser Stadt – wenn es sich nicht von selbst verbieten würde, eine geistliche Gemeinschaft, die zuallererst auf das Himmlische Jerusalem verweist, durch das Gleichnis einer irdischen Stadt zu beschreiben.

Dennoch: Jeder Tourist, der das unkonventionelle, internationale und experimentelle Berlin kennenlernen will, sollte eigentlich zuallererst ans Institut kommen. Dort wird er sie alle finden: Philosophen und Lebenskünstler, Unternehmer und Gestrandete, Betschwestern und Rebellen, Hausfrauen, Familien, Einzelgänger. Getragen wird alles von einer unverbrüchlichen Zuversicht in die Gnade Gottes: Sie hat das Institut schon an widrigsten Klippen vorbeigelotst – und sie wird es ganz gewiss auch in Zukunft tun. Für Griesgrämigkeit und Resignation ist kein Platz, wo man den HErrn der Herrlichkeit an seiner Seite weiß.

So ließ der visionäre Geist des Gründers und seiner Mitbrüder das Institut so manche gewagte Aktion beginnen – und gewinnen: eine wunderschöne Kirche im muslimischen Wedding zu erwerben. Kurzerhand ein eigenes Priesterseminar zu eröffnen. Und jetzt, als neuestes, eine ganze Orgel aus England nach Berlin zu verschiffen.

Manch einer mag sich im Stillen kleinere Brötchen, mehr Bedächtigkeit, mehr Bürgerlichkeit gewünscht haben. Doch das ist nicht der Geist des Instituts. Er war es nicht, und er wird es nie werden.

Für die größere Ehre Gottes ist kein Wagnis zu groß. Für die würdige Feier der Liturgie, für die Herrlichkeit des im Sakrament leibhaftig anwesenden Christus ist keine schlaflose Nacht angesichts unbezahlter Rechnungen auf dem Schreibtisch ein zu großes Opfer.

Wo Christus am Kreuz für uns gestorben ist, kann man nur aufs Ganze gehen.

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Den inoffiziellen-offiziellen Kommentar zum Text zur DVD und eine Kaufempfehlung gibt es dann wieder bei Geistbraus.

 

Pfarrer Joachim Palinsky †

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Samstag, den 13. Dezember 2014

alt   

Requiescat in pace

 H. H. Pfarrer Joachim Palinsky, ein langjähriger treuer Freund und Begleiter unseres Instituts, ist am 11. Dezember 2014 im Alter von 92 Jahren vom Ewigen Hohenpriester heimgerufen worden. Das Requiem der Erzdiözese Berlin fand am Donnerstag, 18.12.2014, um 11.00 Uhr in der Kirche St. Nikolaus, Zossener Damm 39, Blankenfelde statt. Die Beerdigung erfolgte um 12.30 Uhr auf dem ev. Waldfriedhof, Clara-Zetkin-Str. 48, Rangsdorf, wo der Verstorbene 38 Jahre lang Pfarrer war. Am Freitag, 19. Dezember, feiertn wir um 18.00 Uhr in St. Afra ein feierliches Requiem. Möge der Introitus des Sonntags Gaudete für ihn in der ewigen Freude in Erfüllung gehen! Bilder von dem Requiem in St. Afra können Sie auf dem Bilderblog von Frater Góral sehen.





 

Soirée: G. K. Chesterton mit Alexander Kissler und Uwe Postl

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Samstag, den 13. Dezember 2014

kisslerpostl iUnter dem Titel "Bier, Burgunder und Bekenntnis - Besser leben mit Chesterton" führte der bekannte Publizist und Literaturwissenschaftler Dr. Alexander Kissler am 12. Dezember 2014 um 19:30 Uhr durch Leben und Werk von G. K. Chesterton. Dazu las Schauspieler und Rezitator Uwe Postl aus Chestertons biographischen, essayistischen und belletristischen Werken. Es war die zweite Veranstaltung in dem wiederbelebten Saal über unserer Kirche, diesmal mit neu errichter Bühne.

kisslerpostl iiChesterton war einer der großen Verteidiger der katholischen Lehre. Als Literat betrachtete er die Welt und das Katholische auf eine ganz andere Weise wie ein Theologe - ohne dabei Abstriche bei der Gültigkeit von Lehre und Dogmen zu machen. So war war der Abend ein großer Aufruf, die Enge des Allzukonventionellen zu durchbrechen und die Welt auf katholische Weise wiederzuverzaubern. Wodurch? Durch eine unkonventionelle und zugleich orthodoxe Nachfolge Christi. Die gut 60 Anwesenden hatten viel Freude an den vergnüglichen und zugleich lehrreichen Ausführungen, Anekdoten und Lesungen aus dem umfassenden Oeuvre Chestertons, die vom Kampf gegen Drachen über die Eigentümlichkeiten eines Ehelebens bis zum wahren Wesen des Weihnachtsfestes reichten. Im Anschluß wurden dann Bier und Burgunder kredenzt und die Gläser auf Chesterton erhoben: "Bottoms up" mochten wir da gerne mit den beiden Vortragenden rufen!

 

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