Heiligenkalender 25. Mai
Der hl. Papst Gregor VII regierte die Kirche im 11. Jahrhundert.
Institut St. Philipp Neri - Nachrichten
Firmungen im ISPN
Montag, den 20. Mai 2013
Der Pfingstsonntag war dieses Jahr in St. Afra großer Firmsonntag. Mit freundlich erteilter Genehmigung von S. E. Kardinal Woelki konnte Propst Goesche gleich sechs Personen das heilige Sakrament der Firmung spenden: Drei Jugendlichen aus Sachsen-Anhalt und drei Erwachsenen, die zu Ostern bzw. im Lauf der vergangenen Monate neu in die Kirche aufgenommen worden waren. Und wie nach solchen Anlässen üblich gab es danach ein Photo im Kreuzgang.
Wir brauchen Hilfe im Garten!
Donnerstag, den 16. Mai 2013
Natürlich sind wir froh, daß es jetzt doch noch Frühling geworden ist - aber nun führt kein Weg mehr daran vorbei, für die Prozesion an Fronleichnam den Garten ein wenig aufzuräumen. Dazu brauchen wir noch tatkräftige Unterstützung. Als Termin haben wir den Samstag nach Pfingsten, also den 25. Mai vorgesehen. Es geht los im Anschluss an die 9-Uhr-Messe, also gegen 10 Uhr. Wer später kommt, darf trotzdem mitmachen.
Wenn Sie sich anmelden wollen oder Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Herrn Honrath, Telefon 01520-2885012, oder direkt Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Fortsetzung der Matinée 2012/2013

Die vierfache Symbolik Marias als Mutter des Herrn, als Urbild der Kirche, als Pforte des Glaubens und als Weg zu Christus kommt in keinem Kirchenbau der Welt deutlicher zu Geltung als in S. Maria Maggiore. Diese römische Basilika ist nicht nur eine der wichtigsten Pilgerkirchen der katholischen Christenheit; in ihrer bis in das 4. Jahrhundert zurück reichenden, höchst facettenreichen Baugeschichte, in ihrer reichen kunsthistorischen Ausstattung und ihrer Lage im Herzen der ewigen Stadt zeigt sich auch, wie Papsttum und Kirche im Lauf von über anderhalb Jahrtausenden immer wieder darum gerungen haben, das Gottesvolk auf Christus auszurichten und die Ankunft Christi in der Welt sinnfälliger zu machen. Zugleich offenbaren sich an S. Maria Maggiore wie an kaum einem anderen Bauwerk die Wechselfälle, aber auch die Kontinuität der Kirchengeschichte. In Gestalt dieses Baus schreitet Christus wahrhaft "durch die Zeit in seiner Kirche Pilgerkleid".
Im letzten Vortrag von Prof. Stephan am 4.5.2013 geht es um die Vollendung von Maria Maggiore im Zeitalter der Gegenreformation und des Barock.
Ort und Uhrzeit wie gehabt: Samstags 10.30 Uhr
im Gemeindesaal des St. Afra-Stiftes.
2. Semester Philosophicum
Sonntag, den 14. April 2013
Am 15. April beginnt das 2. Semester des Philosophicums an der Baronius Akademie - dem Hausstudium des Instituts St. Philipp Neri. Im Mittelpunkt stehen Vorlesungen zur Naturphilosophie, Philosophiegeschichte , Metaphysik und Philosophischer Anthropologie. Daneben gibt es Vertiefungskurse in der lateinischen Sprache und Wahlangebote in Geschichtsphilosophie und Philosophischer Ästhetik. Die Vorlesungszeit des Sommersemesters endet mit dem 2. August.
Hier können Sie das Verzeichnis der Veranstaltungen für das 2. Semester als PDF herunterladen.
Oratorium: Thema Euthanasie
Donnerstag, den 11. April 2013
Wir freuen uns am 19.4.2013, Herrn Andreas
Lombard (vormals Andreas Krause Landt), Autor und Verleger, bei uns begrüßen zu dürfen. Im Anschluß an Messe und Komplet wird er um ca. 19:15 Uhr im Rahmen unseres wöchentlichen Oratoriums seinen Buchbeitrag „Wir sollen sterben wollen“ vorstellen. Danach ist die Möglichkeit zum Austausch bei Wein, Brot und Käse gegeben. Das Buch kann an dem Abend bei uns erworben werden. Näheres zum Autor finden Sie unter: www.die-entdeckung-des-eigenen.de.
Immer lauter wird nach Sterbehilfe gerufen. Das kommt der Politik entgegen. Der Pflegebedarf wird sich bis zum Jahr 2050 verdoppeln und vermutlich unbezahlbar werden. Dieses Problem soll der assistierte Suizid auf scheinbar sanfte Weise lösen.
S. Maria del Rosario
Dienstag, den 09. April 2013
Das Fest der Verkündigung Mariens hat seinen vorgegebenen Termin am 25. März, aber wenn dieser Tag in die Kar- oder die Osterwoche fällt, muß es verschoben werden, und zwar im Allgemeinen auf den Montag nach dem weißen Sonntag. Die Gemeinde von St. Afra feierte diesen Tag mit einem weiteren levitierten Hochamt. Anschließend wurde eine dem Institut geschenkte Kopie der S. Maria del Rosario, des ältesten erhaltenen Marienbildnisses, in einer kleinen Zeremonie ins Vorderhaus überführt. Dort erhielt es einen würdigen Platz im Eingangsbereich, so daß es zumindest bei abendlicher Beleuchtung auch von der Straße her sichtbar ist.
Weißer Sonntag
Montag, den 08. April 2013
Am gestrigen Weißen Sonntag konnten drei Mitglieder der Gemeinde des Instituts zum ersten Mal die hl. Kommunion empfangen: Zwei Erwachsene und ein Kind. In der Osternacht waren bereits zwei andere Erweachsene getauft worden und erstmalig zum Tisch des Herrn getreten.
Die Zahlenverhältnisse werfen ein Licht auf die Entwicklung der Tätigkeitsschwerpunkte des Instituts: Natürlich gibt es eine ganz traditionelle Gemeindeseelsorge - auch ohne den Status einer Personalpfarrei - deren Gottesdienste von ebenso traditionellen jungen Familien mit drei, vier oder mehr Kindern regelmäßig besucht werden, so daß bisher auch in jedem Jahr am weißen Sonntag mindestens ein Kind zum ersten Mal die hl. Kommunion empfing. Immer stärker nach vorne rückt daneben die Seelsorge für Erwachsene, die entweder vor langer Zeit aus der Kirche herausgefallen waren oder die - in Berlin inzwischen der statistische Normalfall - noch nicht einmal getauft waren.
Alexander Kissler beim Freitags-Oratorium
Samstag, den 06. April 2013
Zu den Fixpunkten des Wochenkalenders im Institut St. Philipp Neri gehört das all-freitägliche Oratorium: Jede Woche wird hier nach Messe und Komplet ein Thema aus der Glaubenswelt in einem kleinen Vortrag (10 - 20 Min.) angesprochen, eingerahmt von kurzen Gebeten und einer kleinen Betrachtung. Die Themen sind dabei ebenso verschieden wie die Vortragenden: Propst Dr. Goesche erläutert vielleicht die Ikonographie einer populären Darstellungen des Tagesheiligen; P. Dr. Jatzkowski interpretiert in einer Serie "Die letzten Worte des Erlösers am Kreuz"; ein Gemeindemitglied berichtet vom Besuch der Erinnerungsstätten an den hl. Johannes auf Patmos.
Anschließend gibt es dann im Gemeindesaal bei Wein und Käse (Mineralwasser und Brot natürlich auch) die Möglichkeit, das Thema weiter zu vertiefen oder auch ganz allgemein über Gott und die Welt zu reden. Die Aufstellung der Gottesdienstzeiten bietet jeweils eine Vorschau auf das Thema, kurzfristige Änderungen sind möglich.
In dieser Woche fiel nicht das Thema, aber doch die Art der Veranstaltung etwas aus dem Rahmen: Der Publizist Alexander Kissler stellte sein soeben erschienenes und brandaktuelles Buch vor: „Papst im Widerspruch - Benedikt XVI. und seine Kirche“. Um die 70 Personen waren gekommen, um sich aus erster Hand über das Buch, seinen Gegenstand und den Autor zu informieren - sie wurden nicht enttäuscht. Anschließend gab es dann nicht nur die übliche kleine Stärkung, sondern zusätzlich die Möglichkeit, das Buch zu erwerben - auf Wunsch auch mit einer Widmung des Autors.
Wir haben noch einige Exemplare übrig - sogar mit Widmung. Die können Sie am Sonntag nach dem Hochamt in unserer Pforte gegen eine angemessene Spende erwerben.
Bilder von Ostern am ISPN
Dienstag, den 02. April 2013
Wie versprochen, so geliefert: Hier unsere Bilder von der Feier des Osterfestes am Institut St. Philipp Neri. Beginnend mit der Weihe von Osterfeuer und Osterkerze in der Nacht, dann das nächtliche Auferstehungsamt und das noch nächtlichere Osterfrühstück für die ganze Gemeinde oder besser gesagt: für alle Besucher des nächtlichen Hochamtes. In diesem Jahr konnten wir zwei Erwachsene durch die Taufe in die Kirche des Auferstandenen eingliedern. Außerdem gibt es Bilder vom Hochamt am Ostermontag und dem anschließenden „Familientag“, an dem die Kinder der Gemeinde mit ihren Eltern wie in jedem Jahr zum Ostereiersuchen und einem Nudel-Essen eingeladen waren. Danach gab es sogar die Möglichkeit zur Teilnahme an einer kleinen Schneelballschlacht - das muß aber nicht jedes Jahr sein.
Hier geht's zur Bilderschau.
Surrexit Christus spes mea! Alleluia!
Sonntag, den 31. März 2013
Die Schrift enthält die ganze Welt - in der Buchmalerei des Mittelalters kann sogar ein einzelner Buchstaben das Zentrum der Heilsgeschichte umfassen. So wie hier das „R“ vom „Resurexi“ des österlichen Introitus aus einem Missale für den Würzburger Dom (15. Jh.) den Auferstanden in seiner Herrlichkeit darstellt, während die Vertreter der irdischen Macht kraft- und besinnungslos am Boden liegen.
Der Propst und die Mitglieder des Instituts St. Philipp Neri wünschen Ihnen von Herzen ein frohes und gnadenreiches Osterfest.
Der Segen des siegreich auferstandenen Herrn sei mit Ihnen allen.
Bilder von der Karwoche in St. Afra
Samstag, den 30. März 2013
Palmprozession im Schnee, morgendliche Karmetten von Gründonnerstag bis Karsamstag, eine sehr gut besuchte Liturgie vom Leiden und Sterben unseres Herrn Jesu Christi am Karfreitag, das hl. Grab - sehen Sie unsere Bilder aus der diesjährigen Karwoche.
Und auch das immer noch anhaltende Schneewetter wird uns nicht davon abhalten, möglichst bald Bilder von der Osternacht und dem Hochamt zur Feier der Auferstehung ins Netz zu stellen.
Doch hier zunächst unsere Bilder von der Karwoche. Dort erfahren Sie auch, warum der Tenebræ-Leuchter 15 Kerzen hat und eine davon weiß ist.
Musik der Kar- und Ostertage
Freitag, den 22. März 2013
Zum liturgischen Schatz der katholischen Kirche gehört neben der Messe auch die sogenannte Tagzeitenliturgie, oder das Stundengebet. Beides zusammen bildet das Officium, die Gesamtheit aller liturgischen Verrichtungen eines Tages. Getreu der Aufforderung des Paulus „Betet ohne Unterlass“ legt sich das Officium wie ein feines Netz über den Tag und hält so die gesamte Existenz dessen zusammen, der es feiert.
Es beginnt mit der Matutin, auch Vigil genannt, einem zwischen Mitternacht und Morgengrauen angesiedelten Nachtgebet; die Laudes begrüßt mit Lob den neuen Tag, die Messe feiert das Opfer Christi, die Vesper ist das große Abendlob. Ihr verdanken wir die berühmten Magnificatvertonungen der Musikgeschichte, aber auch ein so berühmtes Stück wie das Laudate Dominum von Mozart. Die Komplet schließlich fasst den Tag zusammen und weckt den Gedanken an die Endlichkeit unserer Existenz. Dazwischen siedeln sich noch die sogenannten „kleinen Horen“ an, die Terz um 9, die Sext um 12 und die Non um 15 Uhr.
Die Karmetten
Diese Liturgie erhält nun zu den unterschiedliches Zeiten des Kirchenjahres eine jeweils eigene Prägung. So legt sich in der Trauer um das Leiden und den Tod Jesu eine Betonung des dunkelsten der Stundengebetsteile nahe, der Matutin. Am Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag wird sie daher als Trauermette, oder als Tenebrae „Düstermette“ gebetet bzw. gesungen. Diese Karmetten bestehen aus Psalmen, Responsorien, also Antwortgesängen und Schriftlesungen. An jedem der drei genannten Tage gibt es jeweils drei Abschnitte, sogenannte Nokturnen, denen dann noch die Laudes folgen. Häufig wurden die Texte der Karmetten mehrstimmig vertont, u.a. von Palestrina, Tallis, Gesualdo und vor allem Tomas Luis de Victoria.
Die Karmetten des Jahres 2013 im Institut St. Philipp Neri werden in der gregorianischen Urform erklingen.
Gründonnerstag, 28.3. 8.30 Uhr - Karmetten zum Gründonnerstag
Karfreitag, 29.3. 8.30 Uhr - Karmetten zum Karfreitag
Karsamstag, 30.3. 8.30 Uhr - Karmetten zum Karsamstag
Mitglieder der Choralschola St. Philipp Neri, Geistliche des Institutes St. Philipp Neri
Einstudierung: Prof. Jochen Großmann
Kirchenmusik an Karfreitag und Ostern
Karfreitag, 29.3. 2013, 15 Uhr:
Vokalmusik zur Liturgie vom Leiden und Sterben Christi
Werke von Tomas Luis de Victoria und Quirino Gasparini
Palestrina-Ensemble-Berlin
Leitung: Regens chori Martin Kondziella
Ostersonntag, 31.3. 2013, 10.30 Uhr:
Österliche Chor- und Orgelmusik von Tomas Luis de Victoria, Horatio Tarditi, Fabio Fresi, William Byrd und Charles Marie Widor
Susanne Wilsdorf, Sopran
Christoph Burmester, Tenor
Tobias Hagge, Bass
Ruben Fischer, Theorbe
Leitung und Orgel: Regens chori Martin Kondziella
Festtag des hl. Joseph
Mittwoch, den 20. März 2013
Zum Fest des hl. Joseph feierten die Gläubigen der Gemeinde um das ISPN am Dienstag ein feierliches Hochamt mit anschließenden Tedeum vor dem ausgesetzten Allerheiligsten Sakrament und dem traditionellen Gebet für den neuen Papst:
„Lasset uns beten für unseen Papst Franziskus; der Herr bewahre ihn, erhalte ihn, mache ihn glücklich auf Erden und überlasse ihn nicht dem Übermut seiner Feinde.
Strecke Deine Hand aus über den zu Deiner Rechten, und über den Menschensohn, den Du beglaubigt hast.
Gott, Du Hirt und Lenker aller Gläubigen, schaue gnädig herab auf Deinen Diener Franziskus, den Du zum Hirten Deiner Kirche bestellt hast. Laß ihn, wir bitten Dich, durch Wort und Beispiel seine Untergebenen fördern, auf daß er mit der ihm anvertrauten Herde zum ewigen Leben gelange.“
Pax et Bonum!
Freitag, den 15. März 2013
Der Rücktritt unseres geliebten Heiligen Vaters, Papst Benedikts XVI., erfüllt uns im Institut St. Philipp Neri noch immer mit Kummer. Der Herr schenke uns die Kraft und Gnade, das uns anvertraute Gut treu zu bewahren und zu vermehren.
Nun beten wir für unseren Heiligen Vater Franziskus „vom Ende der Welt“. Der hl. Benedikt und der hl. Franz von Assisi sind in der Kontinuität der Erneuerung der Kirche in Christus verbunden. Ebenso möge auch das Pontifikat Papst Franziskus’ mit jenem seines Vorgängers verbunden sein. Wir empfehlen unseren Heiligen Vater der Fürsprache der Muttergottes, des Salus Populi Romani, welcher er am ersten Tag seines Pontifikats einen so liebevollen Besuch abstattete.
Wir beten für Papst Franziskus, der am Fest des hl. Josephs in sein Amt eingeführt werden wird. Der hl. Joseph ist der Freund der Armen – daher genießt er in unserem Institut, einer der ärmsten Einrichtungen der katholischen Kirche in Deutschland, hohe Verehrung. Möge der hl. Joseph dem Papst stets so helfen, wie er uns von jeher hilft.
Dem Heiligen Vater gilt am Beginn seines schweren Amtes der Gruß des hl. Franziskus: PAX ET BONUM!
Rundbrief zur Fastenzeit online!
Dienstag, den 05. März 2013
Zu Anfang dieser Woche sollten die regelmäßigen Bezieher unseres Rundbriefes die neue Ausgabe zur Fastenzeit in ihrn Briefkästen vorgefunden haben. Nun können Sie ihn auch über das Internet herunterladen.
Die aktuelle Ausgabe enthält neben den regelmäßigen Informationen „Aus dem Leben des Instituts“ und zwei Artikeln in der neuen Rubrik „Priesterausbildung am ISPN“ als zentralen Beitrag einen Bericht über das erstaunliche Leben des 1871 im Rufe der Heiligkeit verstorbenen P. Hermann Cohen, der auf dem Hedwigsfriedhof in der Nähe des Instituts begraben worden ist. Großstadtpastoral, das wird dabei überdeutlich, ist keine Erfindung des 20. Jahrhunderts, und die Wege zu Umkehr und Buße führen oft durch tiefe Irrungen und Wirrungen. Weitere Beiträge handeln vom „Rechten Geben“ - entnommen aus dem Motu Proprio „Intima Ecclesiae natura“ von Papst Benedikt - und vom leidigen Thema „Kirchensteuer“. Denn davon, aber das wissen Sie ja größtenteils, bekommt das ISPN nichts, und so appellieren wir auch in diesem Rundbrief wieder an Ihre Spendenbereitschaft, um seine Arbeit im Weinberg des Herrrn zu verstetigen.
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