SALVE!


Institut St. Philipp Neri - Nachrichten


Vorlesung zu Moraltheologie

Freitag, den 26. Mai 2017

Das Siegel der Akademie zeigt Cesare BaroniusInteressierte Gasthörer sind vom 29. Mai bis 2. Juni von 9 bis 12 Uhr herzlich eingeladen zur Vorlesung „Fundamentalmoral II“ von Hochw. Dr. Christian Schulz.

Die Vorlesung behandelt folgende Themen: Gewissen und Gewissensbildung; das Gewissen vor dem Anspruch des kirchlichen Lehramtes; die menschliche Handlung (actus humanus) und die Quellen der Moralität einer menschlichen Handlung; Grundoption und Einzelhandlungen.


Ein Hoch auf den hl. Philipp!

Freitag, den 26. Mai 2017

hl. Philipp NeriHeute ist der Gedenktag unseres großen Patrons. Um allen unseren Freunden Gelegenheit zu geben, für das zu danken, was wir unter seinem Schutz wirken durften, finden Sie bei unseren Bildern viele neue Bilderschauen. Viel Freude beim Anschauen.

Die äußere Feier des Festes des hl. Philipp Neri findet übrigens wie immer am Sonntag nach dem Herz-Jesu-Fest, das ist in diesem Jahr der 25. Juni, statt. Möge der hl. Philipp allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern des Instituts weiter reiche Gnaden erflehen!


Bittprozessionen vor Christi Himmelfahrt

Montag, den 22. Mai 2017

Bittprozession in St. AfraImpressionen von der heutigen Bittprozession. Noch zwei Gelegenheiten bleiben, Dienstag und Mittwoch um je 17.30 Uhr, um Gott in besonderer Weise mit Ihren Wünschen zu bestürmen.

Herzliche Einladung zur Teilnahme!


Christi Himmelfahrt mit William Byrd

Samstag, den 20. Mai 2017

aus: Stundenbuch des Herzogs von BerryAn Christi Himmelfahrt, dem 25. Mai, um 10.30 Uhr wird in St. Afra das Hochamt gefeiert.

Aus diesem Anlaß wird vom Mensemble, Bern das fünfstimmige Ordinarium von William Byrd, sowie das Proprium von Byrd und Jacob Handl (1550-1591) erklingen.


SVRREXIT DOMINVS VERE/ ALLELVIA

Ostersonntag, den 16. April 2017

Weihwasserbecken in der Krypta von St. AfraVon Herzen wünschen alle Mitglieder des Instituts St. Philipp Neri den Besuchern dieser Website eine frohe, gnadenreiche Osterzeit! Der Herr ist wahrhaft auferstanden, Alleluja!

Mit dem Osterfest kommt auch unsere neue Website, die auf den ersten Blick der alten ziemlich ähnlich sieht. Schließlich gibt es - gerade im Internet - ohnehin Neues genug. So haben wir uns entschlossen bei der bewährten Optik zu bleiben, damit Sie sich auf der Homepage daheim fühlen. Die wichtigste Änderung ist unsichtbar und macht unseren Auftritt im Internet hoffentlich sicherer vor Hackerangriffen.

Dankbar für Ihr Interesse, Ihr Gebet und Ihre Unterstützung
grüßt Sie in der Freude des Auferstandenen

Dr. Gerald Goesche, Propst


Karfreitag in St. Afra!

Samstag, den 8. April 2017

So ähnlich wird es auch in diesem Jahr in St. Afra klingen. Hier ein kleiner Eindruck von den Improperien wie sie in St. Afra schon erklangen.


Süßer Wein in der Passionszeit?

Samstag, den 8. April 2017

Viele wissen es schon: Nach einem kleinen Vortrag, einer kurzen Betrachtung und der zur Zeit des Kirchenjahres passenden marianischen Antiphon sitzen die meisten Teilnehmer des freitäglichen Oratoriums noch bei Käse, Wein und Mineralwasser zusammen. Eine Art katholischer Stammtisch, wo man einmal mit Gleichgesinnten sprechen kann und nicht - wie sonst so oft - Einzelkämpfer für Papst und Kirche sein muß.

In der Fastenzeit fällt der Wein natürlich weg. Gestern mußte es dennoch welchen geben, denn wir feierten am Gedenktag der Schmerzen Mariens den Jahrestag unserer eremitisch lebenden Oblatin, Schwester Margareta. Sie, die sonst meistens nur Wasser trinkt, prostete uns aus diesem Anlaß gerne zu – AD MULTOS ANNOS!


Stummfilm „Der Galiläer“

Donnerstag, den 23. März 2017

1. Internationale Hill-Orgel-Tage 2016Ein Passionsspiel der besonderen Art findet am Freitag, dem 31. März 2017, in St. Afra statt: Der Stummfilm „Der Galiläer“ wird mit entsprechender Orgelimproviation von Jonas Wilfert zu sehen sein. Eine ganz besondere Betrachtung am Beginn der Passionszeit.

„Der Galiläer“ wurde 1921 in Berlin produziert und ist vom Aufbau an die Oberammergauer Passionsspiele angelehnt. Er beginnt mit Jesu Einzug in Jerusalem und zeigt die letzten Stationen Christi: die Verurteilung, das Gebet und die Gefangennahme auf dem Ölberg, der schwere Gang nach Golgatha bis hin zur Kreuzigung.

Der Eintritt ist frei.
erbetener Unkostenbeitrag € 10,–

Hier können Sie alle Hill-Orgeltermine 2017 als Plakat im PDF Format herunterladen.


BESONDERE SPENDEN

Samstag, den 4. März 2017

Die Gläubigen, die in Berlin nach St. Afra zur hl. Messe und zu anderen Gottesdiensten und Veranstaltungen kommen, erfahren natürlich auch öfter von den materiellen Nöten ihres Instituts. Sie werden öfter zur Kasse gebeten und sie werden auch öfter von sich aus tätig: sie können in jeder Hinsicht intensiver am Leben des Instituts teilnehmen. Einige von Ihnen haben sich nun zu einer ganz besonderen Gabe entschlossen: seit Anfang März beten sie eine 30-tägige Andacht zum Hl. Joseph, den der Herr zum „Verwalter seines Hauses“ bestellt hat. Eine anspruchsvolles Unternehmen, denn diese Andacht dauert jeden Abend etwa zwanzig Minuten …

Schließen Sie sich dem hl. Joseph an - es lohnt sich!
Vergelt’s Gott!


aktueller Rundbrief 2017/1

Donnerstag, den 2. März 2017

Rundbrief 2017/1Unser neuer Rundbrief 2017/1 ist erschienen und berichtet wie immer aus dem Leben des Instituts.

Wenn Sie noch nicht zu dessen Empfängern gehören, ändern Sie dies gerne, indem Sie eine E-Mail schreiben an: info@institut-philipp-neri.de.

Der Versand des Heftes an Sie erfolgt kostenlos. Wir freuen uns aber über eine Spende zur Deckung der Kosten für Herstellung und Versand. Hier können Sie den Rundbrief auch als PDF herunterladen.


Theologiestudium an der Baronius-Akademie

Freitag, den 27. Januar 2017

Baronius-AkademieIm Rahmen des Theologiestudiums der Baronius-Akademie finden demnächst zwei Veranstaltungen statt, die ganz besonders für Gasthörer geeignet und empfohlen sind:

Der Bamberger Patrologe Prof. Dr. Peter Bruns spricht vom 13. bis 17. Februar 2017 über die „Kirche am Ausgang der Spätantike“. Behandelt wird der Zeitraum nach dem Konzil von Chalcedon (451) unter besonderer Berücksichtigung des christlichen Orients. Nachgezeichnet werden sollen die Entstehung einzelner Nationalkirchen am Rand des Byzantinischen Reiches sowie das Aufkommen des Islam und seine Expansion in den Westen.


Dringend:

Montag, den 16. Januar 2017

Die Matinée mit Herrn Martin Mosebach muß wegen einer ernsten Erkrankung leider entfallen.


Martin Mosebach kommt zur Matinée

Donnerstag, den 5. Januar 2017

Martin MosebachAm Samstag, 21. Januar 2017, kommt um 10.30 Uhr Martin Mosebach zur zweiten und letzten Matinée dieses Winterhalbjahres ins Institut. Er wird aus seinen verschiedenen Werken lesen. Im Anschluß gibt es natürlich auch Gelegenheit zu Rückfragen.


Gottesdienstordnung zu Weihnachten

Montag, den 12. Dezember 2016

Unsere aktuelle Gottesdienstordnung zu Weihnachten können Sie hier abrufen.


Martin Mosebach kommt zur Matinée

Montag, den 7. November 2016

Martin MosebachAm 19. November kommt um 10.30 Uhr Martin Mosebach zur ersten Matinée dieses Winterhalbjahres ins Institut. Er wird aus seinem neuen Werk „Mogador“ lesen, das uns in die Abgründe Marokkos und in jene der Seele eines jungen deutschen Bankers führt. Im Anschluß an die Lesung gibt es natürlich auch Gelegenheit zu Rückfragen.


Tuba mirum spargens sonum: Christkönig, alleluja!

Samstag, den 5. November 2016

Fehse/WilfertSo könnte man das mittägliche Konzert am Samstag, dem 12. November, um 12 Uhr zusammenfassen. Das junge Leipziger Blechbläserensemble unter Leitung von Toni Fehse und unser Organist und Regens chori, Jonas Wilfert, lassen mitten im November festliche Klänge ertönen. Man versteht sie eigentlich nur richtig, wenn man die Trompeten, die zum Gericht rufen, trotz allen Schreckens als Verkündigung der Wiederkehr des Christkönigs versteht.


Bildvortrag über Chinas wachsendes Christentum

Samstag, den 5. November 2016

Ragg's DomspatzAm Montag, dem 7. November, hält Herr Michael Ragg um 19.30 Uhr einen Bildvortrag über Chinas wachsendes Christentum – also auch hier ein Blick auf die Ecclesia militans, die streitende Kirche auf Erden.


3. Bernhard Lichtenberg-Wallfahrt

Montag, den 31. Oktober 2016

Bernhard LichtenbergNach Christkönig, Allerheiligen und Allerseelen folgen die verschiedenen Kirchweihfeste im Monat November, die für die streitende Kirche auf Erden stehen.
Da fügt es sich gut, daß wir am Samstag, dem 5. November, wie letztes Jahr in die St. Hedwigskathedrale ziehen dürfen, um dort um 8 Uhr eine Wallfahrtsmesse zu Ehren des sel. Bernhard Lichtenberg zu feiern. Nehmen Sie diese Gelegenheit wahr und ziehen Sie mit uns zum Grab des Seligen.


Wunderbare Hill-Orgel-Tage

Montag, den 31. Oktober 2016

Hill-Orgel, BerlinEigentlich waren wir in jeder Hinsicht zu spät dran bei unseren 1. Internationalen Hill-Orgel-Tagen: Flugblätter und Plakate kamen im letzten Moment, und das eigentliche Konzertprogramm wurde, nachdem ein Drucker ausgefallen war, so ziemlich genau eine halbe Stunde vor dem ersten Konzert fertig. Aber unsere tausend Handzettel waren offenbar von Gemeindemitgliedern gut verteilt worden, und eine Meldung der Deutschen Presseagentur tat ihr Übriges. Selbst das „Neue Deutschland“ brachte eine kurze Notiz.

Es war wunderbar, vier großartige und ganz unterschiedliche Organisten innerhalb von vier Tagen an unserer Orgel zu hören: Gereon Krahforst begeisterte mit amerikanischen Komponisten und mit seinen überragenden Improvisationen. Unter Ivan Bosnars Händen und Füßen sprach unsere englische Orgel mit Buxtehude, Bach, Reger und Dupré nicht nur bestens Deutsch und Französisch, sondern sie konnte bei seiner kongenialen Improvisation auf einmal sogar Kroatisch. Die britischen Klänge von Elgar bis Howells, die Andrew Forbes aus der Heimat mitbrachte, müssen unserem Instrument natürlich ganz besonders gut getan haben. Unser Organist Jonas Wilfert bot beim Abschlußkonzert, das zur Mittagszeit am Samstag einen ganz anderen Hörerkreis anzog, einen Reigen von Improvisationen über das Kirchenjahr.

Wir wußten, daß wir ein wunderbares Instrument haben, aber jetzt ist es uns regelrecht in Fleisch und Blut übergegangen. Denn das Klangerlebnis in St. Afra ist ganz besonders: Durch die Anordnung des Hauptwerks und der beiden seitlichen Schwellwerke sitzt der Konzertbesucher in gewisser Hinsicht im Instrument und kann, wenn er möchte, auch noch den Organisten in voller Aktion beobachten. Von den täglich bis zu achtzig Besuchern kamen viele an mehreren Tagen hintereinander, und eine ganze Reihe der Gäste hatten wir vorher in St. Afra noch nicht gesehen. Beim kleinen Empfang danach kamen sie untereinander und mit den Künstlern ins Gespräch. Das abschließende Abendessen der Organisten und der Hausgemeinschaft war für jene, die dabeisein durften, ein weiterer echter Höhepunkt.

Es gäbe so viel zu berichten. Einstweilen verweisen wir nur auf einige Photos und auf die 2. Internationalen Hill-Orgel-Tage – Deo volente – im Jahr 2017 vom 16. bis zum 19. August.


Hilfe - wir sind gehackt worden!

Donnerstag, den 15. September 2016

Es war nichts Persönliches und auch nichts Antikirchliches. Netzkriminelle durchstreifen mit Automaten das Internet, um Websites zu finden, auf denen sie Schadsoftware installieren können. Damit versenden sie dann Spam-Emails, die uns und Ihnen die Postfächer verstopfen.

Ein solcher Angriff hat uns gezwungen, die gewohnte Website abzuschalten. Und da sie ohnehin erneuerungsbedürftig war, verbinden wir das Unangenehme mit dem Nützlichen: Es wird etwas Neues gebaut, und bis das fertig ist, gibt es nur diese provisorischen Seiten.

Für Ihre Unterstützung und Ihre Geduld schon jetzt ein herzliches „Vergelt’s Gott“!


1. Internationale Hill-Orgel-Tage 2016

Montag, den 1. August 2016

 


Mariä Himmelfahrt 2016

Montag, den 1. August 2016

 


SOMMERSORGEN, SOMMERFREUDEN

Montag, den 11. Juli 2016

Unsere Dachschäden sind fachgerecht behoben. Wir danken allen Spendern und Helfern. Allerdings müssen wir gerade im spendenflauen Sommer dringend diejenigen, denen es möglich ist, weiter um Unterstützung bitten ... Dann werden wir uns hoffentlich statt finanzieller Sorgen mehr unseren geistlichen Aufgaben widmen können. Der liebe Gott und Sie haben bisher geholfen - wir bleiben zuversichtlich!

Als große Sommerfreude erwarten wir natürlich das Fest Mariä Himmelfahrt. Das feierliche Levitenamt mit Kräuterweihe findet am Montag, dem 15. August, um 18 Uhr statt. Anschließend gibt es auch wieder eine Bewirtung. Unser Steckerlfischmann ist in diesem Jahr zwar in Urlaub, aber wir haben schon eine Idee für den Abend, die wir dann auch rechtzeitig bekanntgeben werden.

orgelfreinweihungDie zweite Sommerfreude sind die 1. Internationalen Hill-Orgel-Tage (17. bis 20. August 2016), bei denen wir die größte und schönste englische Orgel in Deutschland - unsere Orgel! - einem größeren Publikum vorstellen wollen. Unser Organist und Regens chori, Herr Jonas Wilfert, hat einen bemerkenswerten Reigen von Organisten zusammengeführt.

Falls Sie Handzettel oder Plakate für die Hill-Orgel-Tage brauchen können, schicken Sie doch eine kurze E-Mail ( info(at)institut-philipp-neri(punkt)de ). Wir senden Sie Ihnen dann gerne zu.

Nehmen Sie sich unserer Sommersorgen an, und teilen Sie unsere Sommerfreuden!


„Bei uns ist die Form das Antlitz des Inhaltes“

Montag, den 13. Juni 2016

Um einen (Plüsch-)Tiergottesdienst ging es beim Tagesthema des RBB Kulturradios am Freitag, den 10. Juni 2016 um 12.10 Uhr. Eingeladen waren ein Pater der Herz-Jesu-Priester, die diesen Gottesdienst veranstalteten, und - ebenfalls katholisch, aber dennoch ziemlich anders - der Propst des Instituts St. Philipp Neri.

Man muß sich für das Thema der Sendung nicht unbedingt interessieren, allerdings ist es für unsere Freunde bestimmt erfreulich zu registrieren, daß einem RBB-Redakteur das Institut einfällt, wenn er in Berlin nach klarer katholischer Identität sucht.


Fronleichnam, Firmung, St. Philipp und ein neuer Dachschaden

Freitag, den 10. Juni 2016

Unseren Heiland und Lehrer, unseren Hirten und Ernährer Jesus Christus haben wir nicht nur am Fronleichnamsfest selbst mit dem inzwischen traditionellen Anbetungstag und der Orgelmesse am Abend geehrt, sondern vor allen Dingen auch mit dem Levitenamt und der großen Prozession am folgenden Sonntag. Lassen wir die Bilder vom Blumenlegen am Vortag und von der Prozession bei strahlendem Wetter selbst sprechen. Leider können Sie die Klänge der Messe für zwei Mädchenstimmen von Léo Delibes (1839-1891) hier nicht hören, aber irgendwann wird das vielleicht auch einmal möglich sein.

Eine Woche später ist der 3. Sonntag nach Pfingsten die erste Möglichkeit, die äußere Feier unseres Patrons nachzuholen. Schelmisch wie er nun einmal ist, hatte sich der hl. Philipp - bzw. sein Bildnis – in diesem Jahr hinter unserem Bischofsthron versteckt. Zwei Tage zuvor hatte nämlich Weihbischof Dr. Athanasius Schneider am Herz-Jesu-Fest dreizehn jungen Leuten das Sakrament der Firmung gespendet. Auch davon erzählen die Bilder – leider ebenfalls ohne die Byrd-Messe und die gesungene Herz-Jesu-Litanei hörbar zu machen.

Bischof Schneider hatte an den Tagen vor dem großen Amt eine Reihe patrologischer Vorlesungen in unserer Baronius-Akademie gehalten. (Das aktuelle Vorlesungsverzeichnis finden Sie hier.) Die Hörer waren ebenso angetan wie die Mitglieder des Instituts durch seine Gegenwart erbaut waren.

Solche Feste werfen bei den umfassenden Vorbereitungen bisweilen ihre Schatten nicht nur voraus, sondern sie ziehen auch Schatten hinter sich her: Ausgerechnet zum Sommer, während dessen die Kassenlage im Institut ohnehin immer angespannt ist, müssen wir nun dringend das Dach der Kirche und jenes eines Treppenaufgangs zur Kirche reparieren lassen. Kostenvoranschlag € 4.200,- Sie wissen schon: Ohne Ihre Hilfe geht es nicht ...


Der Priester und die Soutane

Montag, den 6. Juni 2016

domradioWie reagieren die Menschen auf einen Priester in Soutane? Propst Dr. Goesche erzählt bei einem Interview im Domradio einige Erfahrungen dazu:

Schwarz macht bunt. Der Kontrast ist halt unheimlich stark zu allen anderen Bekleidungen, die man in Berlin so liebt - gerade im Sommer. Das wird schon gesehen und es hat ja etwas mit der Kirche zu tun. Es gibt offenbar eine große Sehnsucht nach dem Glauben, nach Gott, nach Geborgenheit, nach der Kirche und manchmal nach der Jugend. Und gleichzeitig gibt es eine riesige Ahnungslosigkeit, von der man nicht weiß, wie man mit ihr umgehen soll. In Berlin ist man aber in der Regel recht neugierig und bei aller Schnoddrigkeit auch recht freundlich. Ich kann mich in zehn Jahren an nur drei negative Reaktionen erinnern - das war es dann aber auch.


Orgelkonzert am Pfingstmontag

Montag, den 6. Juni 2016

Bertelsmann Hill-OrgelAm Pfingsmontag, den 16.5.2016 um 18.30 Uhr, waren wir erfreut, Markus Bertelsmann zu einem Orgelkonzert in St. Afra begrüßen zu dürfen. Das Publikum forderte mehrere Zugaben und gab ihn erst wieder frei, als er verprochen hatte, bald wieder zu kommen. Vergelt´s Gott!

Gespielt wurde:

Denis Bédard (geb. 1950) - Variationen über „Nous chanterons pour toi, Seigneur“

Rebecca Groom te Velde (geb. 1956): - O filii et filiae – Vignette

Harvey Gaul (1881-1945): - Fantasy on Easter Kyries

Gordon Young (1919-1998): - Cathedral Suite (I - Preludium | II - Allemande (Little Carillon) | III- Aria | IV- Rigaudon | V - Sarabande |VI - Toccata)

William Faulkes (1863-1933): - Rhaspodie über ein Pfingstthema

Markus Bertelsmann (geb. 1980 in Vechta) studierte katholische Kirchenmusik in Wien und spezialisierte sich in zahlreichen Meisterkursen u. a. bei Prof. Stefan Klöckner auf dem Gebiet des Gregorianischen Chorals.

Er war als Kirchenmusiker u. a. in Wien und Köln tätig, bevor er ein Jahr lang in England lebte und dort die Gelegenheit hatte, die anglikanische Chortradition zu studieren. Seit 2012 ist er Chordirektor der Pfarrkirche St. Georges in Bartenheim (Elsass), und leitet darüberhinaus mehrere gemischte und Männerchöre in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Er war Landeschorleiter für die schweizerischen Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, bevor er 2015 als Dozent für Chorleitung und Chorleiter der Vokalensembles an das Conservatoire de Rayonnement Départemental „Henri Dutilleux“ in Belfort (Frankreich) berufen wurde.


Sommersemester 2016

Donnerstag, den 7. April 2016

ba 2016 sommerMit den ersten warmen Sommertagen hat auch das Sommersemester der Baronius-Akademie begonnen.

Das Vorlesungsverzeichnis ist nun online gestellt.

Die Baronius-Akademie ist das Hausstudium des Instituts St. Philipp Neri und vermittelt den Priesteramtskandidaten des Instituts eine umfassende und fundierte philosophisch-theologische Ausbildung im Geist und nach den Vorgaben der Kirche.

Über ihre Kernaufgabe hinaus richtet sich die Baronius-Akademie als Einrichtung der Erwachsenenbildung aber auch an alle Interessierten. Angesprochen sind vor allem Studierende und Studienabsolventen aller Fachbereiche. Gasthörer sind – nach schriftlicher Voranmeldung – nicht nur herzlich willkommen, sondern ausdrücklich erwünscht!

Anmeldung bei Studienleiter Pater Marco Piranty: (030) 467 241 16 | piranty@institut-philipp-neri.de


Bilder zur Osterzeit im ISPN

Mittwoch, den 6. April 2016

Die Kar- und Ostertage am Institut wurden auch in diesem Jahr wieder in der ganzen Fülle der überlieferten Liturgie gefeiert. Die Früchte der Passionszeit, der Kar- und Ostertage – angefangen mit den gesungenen Karmetten – und die acht Tage lang in höchster Osterfreude gefeierte Oktav waren ein tiefes geistliches Erlebnis für das Institut und alle Gläubigen, besonders natürlich für jene Kandidaten, die durch die Taufe den alten Menschen abgelegt und Christus angezogen bzw. zum ersten Mal den eucharistischen Leib des Herrn empfangen haben.

OsterfeuerViele eindrucksvolle Bildserien dazu haben wir in unseren Photos bereitgestellt.

Wer sich den Umweg sparen möchte:


Vidi aquam - Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Osterzeit

Sonntag, den 27. März 2016

vidiaquamDas heilkräftige Wasser, das der Prophet Ezechiel vom Tempel zu Jerusalem aus die Erde durchströmen sah, ist ein Bild der reinigenden, heiligenden Fluten des Taufwassers. Wie dieses, so empfängt in seiner Art auch das Weihwasser, das an die Taufe erinnert, Kraft und Würde aus dem Blut und Wasser, die der Seitenwunde des Leibes Christi, des eigentlichen Gottestempels, entspringen.

Das jüngst dem Institut St. Philipp Neri gestiftete Gefäß, aus dem zum Gesang des „Vidi aquam“ (und außerhalb der Osterzeit des „Asperges“) das Weihwasser ausgesprengt wird, verdeutlicht die Heiligkeit dieses Wassers. Der Haltebügel des Weihwasserkessels ist die Hälfte eines Vierpasses. Er deutet also mit den drei Rundungen auf die Dreifaltigkeit und in der zu erahnenden Vierzahl auf die Schöpfung und deren Erlösung durch das Kreuz hin. Bänder mit Vierpässen und Kreuzblumen umschließen das Gefäß, während der obere Teil des Aspergils gedreht ist und an die gedrehten Säulen des Altarbaldachins im Allerheiligsten des Tempels zu Jerusalem erinnert.


Die Hill-Orgel in der Berliner Morgenpost

Sonntag, den 27. März 2016

propst orgelAm Gründonnerstag war unsere Hill-Orgel verstummt. In der Osternacht erklang sie dann umso feierlicher wieder. Die orgelfreie Zeit überbrückte am Karsamstag die Morgenpost mit einem schönen Artikel über unsere Orgel.

„Die Graunstraße in Gesundbrunnen ist eine nette Wohnstraße mit properen Altbauten. Die Fassade des Hauses mit der Nummer 31 aus rotem Backstein und weißem Putz sticht heraus, ist geradezu prächtig geraten. Was sich allerdings hinter dem großen grünen Tor des Hofdurchgangs verbirgt, ist dennoch eine faustdicke Überraschung. Der Besucher gelangt über einen Kreuzgang auf einen malerischen Innenhof, den man eher in Italien als in Berlin erwarten würde. Über einige Stufen betritt er die katholische Kirche St. Afra. Und dort erwartet ihn eine weitere Besonderheit: eine der interessantesten und klangvollsten Orgeln Berlins.“

Den ganzen Artikel finden Sie hier.


Berliner Zeitung über das ISPN

Montag, den 22. Februar 2016

ispnDie Berliner Zeitung startet heute eine Artikel-Serie über Religionen in Berlin. Und womit beginnt die Zeitung? Mit dem Institut St. Philipp Neri! Den ganzen Artikel finden Sie hier.

>>Der Gottesdienst wird in St. Afra in Gesundbrunnen nach altem römischem Ritus auf Latein abgehalten. Während sich deutsche Katholiken immer mehr an den konservativen Dogmen ihrer Kirche stoßen, wächst diese Gemeinschaft. [...] Gerald Goesche ist der Ansicht, dass die katholische Kirche in Deutschland große Probleme hat. Als die Bistümer 2014 als Vorbereitung auf die Familiensynode des Vatikans die deutschen Katholiken zu ihren Ansichten über Ehe und Familie befragten, wurde offenbar, dass die Lebensweise der Gläubigen mit den Dogmen der Kirche nur wenig gemein hat. „Einfach anpassen an die Gesellschaft ist aber keine Lösung“, sagt Goesche. „Wir müssen das Salz in der Suppe sein. Nicht die Gesellschaft bestimmt, was die Kirche ist, sondern die Kirche ist wie sie ist, und daran müssen die Menschen sich reiben“ sagt er. Eine Mehrheitsmeinung unter Berlins Katholiken ist das nicht. Die meisten wünschen sich eine Kirche, die zu ihnen passt, wollen ihren Glauben mitgestalten. Vielfältige Formen gehören zum Erzbistum. Mehr als eine Blüte ist St. Afra aber doch: ein konservativer Ausdruck, wie man ihn derzeit in vielen Gemeinschaften entdecken kann.<<


Die Weihnachtszeit geht dem Ende entgegen

Freitag, den 22. Januar 2016

... Selbst im alten Ritus sind nur noch die weihnachtliche Marienantiphon nach der Komplet, das Alma Redemptoris Mater, und die weihnachtliche Marienmesse am Samstag geblieben. Außerdem ist am Sonntag schon Septuagesima - da sind die Gewänder bereits violett, und die Christbäume sind auch schon verschwunden. Lediglich unsere schöne Krippe zeigt, daß eben doch noch im weiteren Sinne Weihnachtszeit ist. Es wird also höchste Zeit, daß Sie einen kleinen Eindruck von den Weihnachtstagen in St. Afra bekommen. Hier geht es zur Photostrecke.


Erleben der Liturgie im ISPN

Mittwoch, den 16. Dezember 2015

evangel„Für Andreas Kobs war das Erleben der tridentinischen Liturgie im Institut St. Philipp Neri in Berlin für seine Annäherung an die Kirche bedeutsam, wie er in seinem Erfahrungsbericht erzählt. [...]:

>>Die Erfahrung des Gebets erschütterte mich. Sie stellte mein Leben auf den Kopf, oder besser gesagt: vom Kopf auf die Füße, und ich wusste jetzt: Die Kraft der Messe liegt im Gebet, in der Gegenwart Gottes und in der Vereinigung mit ihm. Sie hatte mich zu einem Zeugen Gottes ge­macht, und ich verstand, was Menschen sonntags wirklich in die Kirche bringen kann: Das Verlangen, aus der Kraft Gottes zu leben und ihn zu bezeugen.

Die Messe erlaubte mir, von ihr zu lernen, als ich noch nichts von ihr verstand, nichts von Gott und nichts vom Gebet. Sie weitete meinen Blick, machte mir den Kopf frei und das Herz auf. Sie übte keinen Druck auf mich aus und ließ mich selbst in kleinen Schritten gehen. An ihrer Hand habe ich zum Glauben gefunden. Ich verdanke ihr mehr, als ich habe.<<“

Den gesamten Text finden Sie im euangel 3/2015.


Unbefleckte Empfängnis Mariens 2015

Montag, den 14. Dezember 2015

Der Marienmonat Mai und der Rosenkranzmonat Oktober sind volkstümliche marianische Zeiten im Kirchenjahr. Liturgisch jedoch ist der Advent der marianischste Monat des Jahres. Außer an Marienfesten kommt sonst niemals so häufig die Jungfrau Maria in den liturgischen Texten vor wie in der Vorbereitungszeit auf Weihnachten. So nimmt es auch nicht Wunder, daß eines der größten Marienfeste überhaupt, das Fest ihrer erbsündenfreien Empfängnis, in diese Zeit fällt. Es wird im Institut St. Philipp Neri immer groß gefeiert - nicht nur mit dem levitierten Hochamt am Abend des 8. Dezember, sondern auch mit der Erneuerung der Weihe des Instituts an die Gottesmutter und natürlich mit der Novene, die auf diesen Tag vorbereitet. Während dieser Zeit beten wir täglich vor der hl. Messe: „Du Lilie unter den Dornen, bitte für uns!“

Eine kleine Bilderserie sehen Sie hier.


Rorate caeli desuper!

Samstag, den 5. Dezember 2015

rorate 2015Am Tag der Kommemoration des hl. Sabbas, der die Wüste durch seine Klostergründungen betaute und so auf geistliche Weise zum Blühen brachte, feierten wir in St. Afra mit besonders großer Beteiligung das erste Rorate-Amt dieses Advents. Möge der Tau der Gnade unseren Herrn Jesus Christus auch in unseren Herzen aufblühen lassen. Alma Redemptoris Mater, ora pro nobis!

Eine kleine Bilderserie sehen Sie hier.


Unsere Hill-Orgel: Vollenden Sie ein großes Geschenk!

Dienstag, den 1. Dezember 2015

orgelfreinweihungKirchenmusik aus der Konserve? Ist das die Zukunft? Organistenmangel folgt auf Priester- und Gläubigenmangel. Stellen für Kirchenmusiker werden gestrichen. Der gregorianische Choral verstummt. Der Kult und unsere Kultur insgesamt stehen auf dem Spiel.

Sie haben es in der Hand, St. Afra zu einer Oase christlicher Kultur in der Hauptstadt zu machen. Eine wertvolle historische Orgel und eine junge einsatzfreudige Schola sind schon da – aber ohne Organist und Chorregens geht es nicht, und natürlich auch nicht ohne die notwendigen Mittel.

Sichern Sie daher das Erklingen unserer Orgel und den Gesang professionell geschulter Scholasänger mit Ihrer monatlichen Spende!

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Imposante Bilder von der Orgelweihe und dem Eröffnungskonzert am Abend mit Organist Timo Ziesche, Chorregent an der Päpstlichen Basilika Kiedrich, finden Sie hier.

Andreas Kobs war so freundlich, das Konzert mitzuschneiden. Einen klanglichen Eindruck der Hill-Orgel erhalten Sie hier. Timo Ziesche spielte Werke von Percy Whitlock, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johann Sebastian Bach, Alexandre Guilmant und anderen. Zu hören ist Percy Whitlock, Allegretto I aus Five Short Preludes.

Am Tag der Weihe erschien ein Artikel in der BZ, den Sie hier lesen können.

Auch das Fernsehen begleitete die Weihe. Einen kleinen Bericht ab der Minute 1:20 finden Sie hier.


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