Heiligenkalender 3. Mai

Heute gedenkt das Brevier der Auffindung des hl. Kreuzes durch Kaiserin Helena.

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Institut St. Philipp Neri - Nachrichten

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Bilder zur Osterzeit im ISPN

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Mittwoch, den 06. April 2016

Die Kar- und Ostertage am Institut wurden auch in diesem Jahr wieder in der ganzen Fülle der überlieferten Liturgie gefeiert. Die Früchte der Passionszeit, der Kar- und Ostertage – angefangen mit den gesungenen Karmetten – und die acht Tage lang in höchster Osterfreude gefeierte Oktav waren ein tiefes geistliches Erlebnis für das Institut und alle Gläubigen, besonders natürlich für jene Kandidaten, die durch die Taufe den alten Menschen abgelegt und Christus angezogen bzw. zum ersten Mal den eucharistischen Leib des Herrn empfangen haben.

26113109536 fb333b17c7 nViele eindrucksvolle Bildserien dazu haben wir in unseren Photos bereitgestellt.

Wer sich den Umweg sparen möchte:

 

 

Vidi aquam - Wie wünschen Ihnen eine gesegnete Osterzeit

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Sonntag, den 27. März 2016

vidiaquamDas heilkräftige Wasser, das der Prophet Ezechiel vom Tempel zu Jerusalem aus die Erde durchströmen sah, ist ein Bild der reinigenden, heiligenden Fluten des Taufwassers. Wie dieses, so empfängt in seiner Art auch das Weihwasser, das an die Taufe erinnert, Kraft und Würde aus dem Blut und Wasser, die der Seitenwunde des Leibes Christi, des eigentlichen Gottestempels, entspringen.

Das jüngst dem Institut St. Philipp Neri gestiftete Gefäß, aus dem zum Gesang des „Vidi aquam“ (und außerhalb der Osterzeit des „Asperges“) das Weihwasser ausgesprengt wird, verdeutlicht die Heiligkeit dieses Wassers. Der Haltebügel des Weihwasserkessels ist die Hälfte eines Vierpasses. Er deutet also mit den drei Rundungen auf die Dreifaltigkeit und in der zu erahnenden Vierzahl auf die Schöpfung und deren Erlösung durch das Kreuz hin. Bänder mit Vierpässen und Kreuzblumen umschließen das Gefäß, während der obere Teil des Aspergils gedreht ist und an die gedrehten Säulen des Altarbaldachins im Allerheiligsten des Tempels zu Jerusalem erinnert.


 

Die Hill-Orgel in der Berliner Morgenpost

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Sonntag, den 27. März 2016

propst orgelAm Gründonnerstag war unsere Hill-Orgel verstummt. In der Osternacht erklang sie dann umso feierlicher wieder. Die orgelfreie Zeit überbrückte am Karsamstag die Morgenpost mit einem schönen Artikel über unsere Orgel.

 

„Die Graunstraße in Gesundbrunnen ist eine nette Wohnstraße mit properen Altbauten. Die Fassade des Hauses mit der Nummer 31 aus rotem Backstein und weißem Putz sticht heraus, ist geradezu prächtig geraten. Was sich allerdings hinter dem großen grünen Tor des Hofdurchgangs verbirgt, ist dennoch eine faustdicke Überraschung. Der Besucher gelangt über einen Kreuzgang auf einen malerischen Innenhof, den man eher in Italien als in Berlin erwarten würde. Über einige Stufen betritt er die katholische Kirche St. Afra. Und dort erwartet ihn eine weitere Besonderheit: eine der interessantesten und klangvollsten Orgeln Berlins.“

 

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

 

Berliner Zeitung über das ISPN

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Montag, den 22. Februar 2016

ispnDie Berliner Zeitung startet heute eine Artikel-Serie über Religionen in Berlin. Und womit beginnt die Zeitung? Mit dem Institut St. Philipp Neri! Den ganzen Artikel finden Sie hier.

>>Der Gottesdienst wird in St. Afra in Gesundbrunnen nach altem römischem Ritus auf Latein abgehalten. Während sich deutsche Katholiken immer mehr an den konservativen Dogmen ihrer Kirche stoßen, wächst diese Gemeinschaft. [...] Gerald Goesche ist der Ansicht, dass die katholische Kirche in Deutschland große Probleme hat. Als die Bistümer 2014 als Vorbereitung auf die Familiensynode des Vatikans die deutschen Katholiken zu ihren Ansichten über Ehe und Familie befragten, wurde offenbar, dass die Lebensweise der Gläubigen mit den Dogmen der Kirche nur wenig gemein hat. „Einfach anpassen an die Gesellschaft ist aber keine Lösung“, sagt Goesche. „Wir müssen das Salz in der Suppe sein. Nicht die Gesellschaft bestimmt, was die Kirche ist, sondern die Kirche ist wie sie ist, und daran müssen die Menschen sich reiben“, sagt er. Eine Mehrheitsmeinung unter Berlins Katholiken ist das nicht. Die meisten wünschen sich eine Kirche, die zu ihnen passt, wollen ihren Glauben mitgestalten. Vielfältige Formen gehören zum Erzbistum. Mehr als eine Blüte ist St. Afra aber doch: ein konservativer Ausdruck, wie man ihn derzeit in vielen Gemeinschaften entdecken kann.<<

 

Die Weihnachtszeit geht dem Ende entgegen

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Freitag, den 22. Januar 2016

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... Selbst im alten Ritus sind nur noch die weihnachtliche Marienantiphon nach der Komplet, das Alma Redemptoris Mater, und die weihnachtliche Marienmesse am Samstag geblieben. Außerdem ist am Sonntag schon Septuagesima - da sind die Gewänder bereits violett, und die Christbäume sind auch schon verschwunden. Lediglich unsere schöne Krippe zeigt, daß eben doch noch im weiteren Sinne Weihnachtszeit ist. Es wird also höchste Zeit, daß Sie einen kleinen Eindruck von den Weihnachtstagen in St. Afra bekommen. Hier geht es zur Photostrecke.

 

Erleben der Liturgie im ISPN

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„Für Andreas Kobs war das Erleben der tridentinischen Liturgie im Institut St. Philipp Neri in Berlin für seine Annäherung an die Kirche bedeutsam, wie er in seinem Erfahrungsbericht erzählt. [...]:

>>Die Erfahrung des Gebets erschütterte mich. Sie stellte mein Leben auf den Kopf, oder besser gesagt: vom Kopf auf die Füße, und ich wusste jetzt: Die Kraft der Messe liegt im Gebet, in der Gegenwart Gottes und in der Vereinigung mit ihm. Sie hatte mich zu einem Zeugen Gottes ge­macht, und ich verstand, was Menschen sonntags wirklich in die Kirche bringen kann: Das Verlangen, aus der Kraft Gottes zu leben und ihn zu bezeugen.

Die Messe erlaubte mir, von ihr zu lernen, als ich noch nichts von ihr verstand, nichts von Gott und nichts vom Gebet. Sie weitete meinen Blick, machte mir den Kopf frei und das Herz auf. Sie übte keinen Druck auf mich aus und ließ mich selbst in kleinen Schritten gehen. An ihrer Hand habe ich zum Glauben gefunden. Ich verdanke ihr mehr, als ich habe.<<“


Den gesamten Text finden Sie im euangel 3/2015.

 

Unbefleckte Empfängnis Mariens 2015

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Montag, den 14. Dezember 2015

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Der Marienmonat Mai und der Rosenkranzmonat Oktober sind volkstümliche marianische Zeiten im Kirchenjahr. Liturgisch jedoch ist der Advent der marianischste Monat des Jahres. Außer an Marienfesten kommt sonst niemals so häufig die Jungfrau Maria in den liturgischen Texten vor wie in der Vorbereitungszeit auf Weihnachten. So nimmt es auch nicht Wunder, daß eines der größten Marienfeste überhaupt, das Fest ihrer erbsündenfreien Empfängnis, in diese Zeit fällt. Es wird im Institut St. Philipp Neri immer groß gefeiert - nicht nur mit dem levitierten Hochamt am Abend des 8. Dezember, sondern auch mit der Erneuerung der Weihe des Instituts an die Gottesmutter und natürlich mit der Novene, die auf diesen Tag vorbereitet. Während dieser Zeit beten wir täglich vor der hl. Messe: „Du Lilie unter den Dornen, bitte für uns!“

Eine kleine Bilderserie sehen Sie hier.

 

Rorate caeli desuper!

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Samstag, den 05. Dezember 2015

rorate 2015Am Tag der Kommemoration des hl. Sabbas, der die Wüste durch seine Klostergründungen betaute und so auf geistliche Weise zum Blühen brachte, feierten wir in St. Afra mit besonders großer Beteiligung das erste Rorate-Amt dieses Advents. Möge der Tau der Gnade unseren Herrn Jesus Christus auch in unseren Herzen aufblühen lassen. Alma Redemptoris Mater, ora pro nobis!

Eine kleine Bilderserie sehen Sie hier.

 

Unsere Hill-Orgel: Vollenden Sie ein großes Geschenk!

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orgelfreinweihungKirchenmusik aus der Konserve? Ist das die Zukunft? Organistenmangel folgt auf Priester- und Gläubigenmangel. Stellen für Kirchenmusiker werden gestrichen. Der gregorianische Choral verstummt. Der Kult und unsere Kultur insgesamt stehen auf dem Spiel.

Sie haben es in der Hand, St. Afra zu einer Oase christlicher Kultur in der Hauptstadt zu machen. Eine wertvolle historische Orgel und eine junge einsatzfreudige Schola sind schon da – aber ohne Organist und Chorregens geht es nicht, und natürlich auch nicht ohne die notwendigen Mittel.

Sichern Sie daher das Erklingen unserer Orgel und den Gesang professionell geschulter Scholasänger mit Ihrer monatlichen Spende!

Bankverbindung: Freundeskreis St. Philipp Neri e. V.
Bank für Sozialwirtschaft | BIC: BFSWDE33BER
IBAN: DE47100205000001202111

Paypal-Überweisungen bitte über: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Imposante Bilder von der Orgelweihe und dem Eröffnungskonzert am Abend mit Organist Timo Ziesche, Chorregent an der Päpstlichen Basilika Kiedrich, finden Sie hier.

Andreas Kobs war so freundlich, das Konzert mitzuschneiden. Einen klanglichen Eindruck der Hill-Orgel erhalten Sie hier. Timo Ziesche spielte Werke von Percy Whitlock, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johann Sebastian Bach, Alexandre Guilmant und anderen. Zu hören ist Percy Whitlock, Allegretto I aus Five Short Preludes.

Weitere Bilder von der Orgelweihe sehen Sie auf dem Bildblog von Frater Góral hier.

Am Tag der Weihe erschien ein Artikel in der BZ, den Sie hier lesen können.

Auch das Fernsehen begleitete die Weihe. Einen kleinen Bericht ab der Minute 1:20 finden Sie hier.

 

Film „Das Antlitz Christi": Matinée I

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Freitag, den 13. November 2015

langermatineDen Auftakt zu unseren Matinéen mit dem Regisseur Ingo Langner bildete am Samstag, dem 21.11.2015 um 10.30 Uhr sein Film „Das Antlitz Christi. Die Jesus-Trilogie von Joseph Ratzinger/ Benedikt XVI.“ (2015). Neben dem Film, dessen zwei Teile derzeit auch noch in der Mediathek des BR zu sehen sind (Stand November 2015, Teil I und Teil II), erzählte Ingo Langer viele aufschlußreiche und unterhaltsame Anektoden über die Entstehung und Wirkung der Filme. Die nächste Matinée findet am 16.1.2016 statt. Dann zeigen wir den Film "Benedikt XVI. Eine deutsche Geschichte".

Für die hochwertige Vorführung der Vier Film-Matinéen „Das Antlitz Jesu Christi in Seinen Boten“ sorgt als Mäzen freundlicherweise die renommierte Berliner Medienfirma Cine Impuls. Das Institut Philipp Neri dankt besonders dem Geschäftsführer Herrn Olaf Richter für seine großzügige Unterstützung.

Zum Film: 2006, 2010 und 2012 publizierte Benedikt XVI. seine Jesus-von-Nazareth-Trilogie. Inzwischen ist das Werk weltweit in mehr als fünfzig Sprachen und in einer Millionenauflage verlegt worden. Im Vorwort des ersten Bandes sagt der Papst von sich selbst: „Zu diesem Jesus-Buch bin ich lange innerlich unterwegs gewesen.“ Was ihn lebenslang umtrieb, war die Frage, wo sich die Wahrheit über Jesus von Nazareth finden ließe. Und seine in Buchform gegossene Antwort lautet: Nicht die historisch-kritische Theologie bringt uns Jesus von Nazareth wirklich näher, sondern den wahren Jesus, den Christus des Glaubens, finden wir wie schon vor zweitausend Jahren im Evangelium des Neuen Testaments.

Weiterlesen: Film „Das Antlitz Christi": Matinée I

 

Der selige Bernhard Lichtenberg

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lichtenbergEiner der größten Schätze der Kirche sind Ihre Heiligen. So waren wir dankbar, dass das ISPN die Frühmesse am diesjährigen Wallfahrtstag, dem 8.11.2015, zum Grab des seligen Bernhard Lichtenberg in der Hedwigs-Kathedrale mit zahlreichen Gläubigen feiern durfte. Frater Góral hat einige Bilder auf seinem Blog gepostet.

Wenn Sie mit dem Leben des Seligen noch nicht vertraut sind oder noch vertrauter damit werden möchten, empfehlen wir Ihnen den Film "Ein frommer Sturkopf", der hier zu sehen ist.

Seliger Bernhard Lichtenberg: Bitte für uns!

 

Orgelweihe am 22. November 2015

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Dienstag, den 27. Oktober 2015

Das Institut St. Philipp Neri lädt voll Freude zur ORGELWEIHE in St. Afra am Fest der Patronin der Kirchenmusik, St. Cäcilia, am Sonntag, dem 22. November 2015, ein.

orgelfreinweihung


CANTANTIBUS ORGANIS CÆCILIA DOMINO DECANTABAT, DICENS: FIAT COR MEUM IMMACULATUM, UT NON CONFUNDAR.

Beim Singen der Orgelpfeifen sang Cäcilia dem Herrn: Mein Herz werde makellos, damit ich nicht zuschanden werde. (Antiphon vom Fest der hl. Cäcilia)

10.30 UHR ORGELWEIHE UND LEVITENAMT
Zum anschließenden Empfang in den Räumen des Instituts laden wir Sie ebenfalls herzlich ein.

18.00 UHR ERÖFFNUNGSKONZERT
Timo Ziesche, Chorregent an der Päpstlichen Basilika Kiedrich.

Das Bild zeigt den Blick auf das Hauptwerk der Hill-Orgel in der Berliner St.-Afra-Kirche. Sie wurde in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts von William Hill (1789–1871) erbaut und stand bis 2011 im mittel-englischen Burton-upon-Trent, wo sie vom Institut St. Philipp Neri erworben wurde. Daß die bedeutendste englische Orgel Deutschlands nun in St. Afra erklingt, verdanken wir vielen großzügigen Spendern und der Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

 

Wintersemester 2015/16 in der Baronius-Akademie

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baDie Baronius-Akademie ist das Hausstudium des Instituts St. Philipp Neri und vermittelt den Priesteramtskandidaten des Instituts eine umfassende und fundierte philosophisch-theologische Ausbildung im Geist und nach den Vorgaben der Kirche. Über ihre Kernaufgabe hinaus richtet sich die Baronius-Akademie als Einrichtung der Erwachsenenbildung aber auch an alle Interessierten. Angesprochen sind v. a. Studierende und Studienabsolventen aller Fachbereiche. Gasthörer sind – nach formloser Voranmeldung – nicht  nur herzlich willkommen, sondern ausdrücklich erwünscht!

Wir weisen Sie nach und nach auf die je kommenden Veranstaltungen hin. Ein kommentiertes Vorlesungsverzeichnis ist im Institut erhältlich.

Anmeldung: Studienleiter Pater Marco Piranty | Graunstr. 31 | 13355 Berlin Tel. (030) 467 241 16 | Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Spendenkonto der Akademie: Freundeskreis St. Philipp Neri e. V. IBAN: DE20 1002 0500 0001 2021 12 | BIC: BFSWDE33BER (Bank für Sozialwirtschaft)

DOGMATIK | Christologie. Blockvorlesung, 16. – 20. Nov. 2015.
Prälat Prof. em. Anton Ziegenaus, Dr. phil., Dr. theol., Dr. theol. habil.
In Jesus Christus erreicht die Selbstofenbarung Gottes ihren Höhepunkt, eben in seinem Sohn. Die Christologie ist deshalb das Herzstück der gesamten Theologie. Die Gestalt Jesu Christi, des Gott-Menschen, war in seiner Zeit umstritten und ist es auch heute noch. Wer ist er? Der Glaube der Kirche an ihn soll begründet werden.
Literatur   ► Leo Scheffczyk/Anton Ziegenaus, Jesus Christus. Die Fülle des Heils (= Katholische Dogmatik, Bd. IV), Aachen 2000.   ► Johann Auer, Jesus Christus, Regensburg 1986.

DOGMATIK | Gotteslehre (De Deo uno et trino). Blockvorlesung in zwei Blöcken, 23. – 27. Nov. und 14.–18. Dez. 2015.
Privatdozent Klaus Obenauer, Dr. theol., Dr. theol. habil.
Theologie als Lehre und Rede von Gott soll in diesem Kurs unter direkter Thematisierung ihres prinzipalen Gegenstandes („utcumque in brevitate possumus“) betrieben werden: Gott. Naturgemäß nicht nur der anspruchsvollste Traktat der Theologie, sondern auch mit der schwierigste: das, was die Ofenbarung über Gott sagt, ist, als Gott den einen betrefend, (weitestgehend) in autonomer philosophischer Instanz zu rekonstruieren – ein steiler Anstieg. Was sie über Gott als den drei-einen sagt, gilt es so weit auf den Begrif und in das Verstehen zu bringen, daß es in seiner Sinnhaftigkeit gerechtfertigt ist. – Als Leitfaden soll das einschlägige Opus des Aquinaten dienen.
Literatur   ► Als Einstimmung empfehlt sich, schon um seiner gedrängten Brevität willen, der Gottestraktat im Compendium theologiae des heiligen Thomas. Die einschlägigen Traktate aus Contra gentes (erstes und viertes Buch) sowie aus der Summe (I,2-43) liegen zumal in allgemein zugänglicher deutscher Übersetzung (Deutsche Thomas-Ausgabe) vor.


 

Rundbrief 2015/2

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Samstag, den 10. Oktober 2015

heft 2-15Der neue Rundbrief des ISPN ist erschienen und berichtet wie immer aus dem Leben des Instituts. Wenn Sie noch nicht zu dessen Empfängern gehören, ändern Sie dies gerne, indem Sie eine Mail schreiben an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .  

Der Versand des Heftes an Sie erfolgt kostenlos. Wir freuen uns aber über eine Spende zur Deckung der Kosten für Herstellung und Versand. Hier können Sie den Rundbrief auch als PDF herunterladen.

Aus dem Vorwort:

Vergleiche, die auf allen Beinen hinken, sind manchmal die besten. Bisweilen kommt mir das Institut vor wie der Vestatempel im alten Rom, wo die dazu bestellten Priesterinnen einzig darauf zu achten hatten, daß das Feuer des Tempels nicht erlischt. Denn das wäre eine nationale Katastrophe gewesen. Natürlich sind wir keine heidnischen Priesterinnen, und das Feuer, das wir hüten, entfachen nicht wir, sondern der Heilige Geist. Inmitten der allgemeinen Ratlosigkeit in Kirche und Welt ist Er der Geist des Rates und der Stärke. Er entflammt die Gaben der Schöpfung    und schenkt sie uns als Sakramente des Heiles zurück. Gerade im Getriebe der Hauptstadt wirkt die Welt, die sich die Menschen geschaffen haben, wie ein fensterloser, hermetisch abgeschlossener Raum.    

Wenn die Furcht des Herrn der Anfang der Weisheit ist, was geschieht dann, wenn die großen und kleinen Lenker des menschlichen Lebens den Herrn nicht mehr kennen, geschweige denn fürchten? Die Unkenntnis Gottes, die Torheit der Experten, die nicht einmal etwas von der natürlichen Ordnung der Welt wissen oder wissen wollen, scheint nachgerade der Anfang des Wahnsinns zu sein. Längst wird sichtbar, daß die Leugnung des Naturgesetzes auch Recht und Gesetz zur Willkür verkommen läßt. Das zeigt sich in den Fragen der Familie, in den Fragen von Leben und Tod. Es ist nicht leicht, in einem Land zu leben, in dem man auf Kosten der Krankenkasse abtreiben kann, aber ein Bußgeld bezahlen muß, wenn man nach dem Essen im Restaurant auf der anderen Straßenseite eine Zigarette raucht. […]

Die Flüchtlinge, von denen so viel die Rede ist, kommen aus politischer Verfolgung und wirtschaftlicher Armut in ein geistig und geistlich ausgezehrtes Land, welches ihnen für eine gewisse Zeit materielle Betreuung bieten kann, das sie aber weder mit Kultur, noch mit dem Kult des wahren Gottes nähren kann.Wohin soll ein Mensch fliehen, wenn ihm vorgegaukelt wird, er könne nur vom Brot allein leben? Da sind die Märtyrer des Nahen und Mittleren Ostens ein großer Trost. Frühchristliche und mittelalterliche Szenen gelangen von den Stränden Afrikas oder aus den Kirchen Syriens und Pakistans via Internet zu uns. Menschen, die mutig und gesammelt ihr Leben für Christus geben, Menschen, die nicht verführt sind vom kurzen Wohlleben dieser Zeit, Christen, die nicht glauben, daß ihre Religion nur eine unter vielen sei.

Bei seinem Besuch im Institut hat Erzbischof Melki besonders von der Bedrängung der Christen Syriens berichtet und das Desinteresse der Länder des Westens beklagt. Diese Märtyrer sind unser großer Trost. Wir haben die Hoffnung, daß sie den Herrn anflehen, damit das Feuer des Glaubens in unseren Herzen wieder entfacht wird. [...]"  

 

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