Heiligenkalender 27. August

Der hl. Joseph von Kalasanza begründete im 17. Jahrhundert die Schulbrüder-Kongregation der Piaristen.

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Institut St. Philipp Neri - Nachrichten

Buchvorstellung: Sellner - Rebellen Gottes

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Mittwoch, den 26. August 2015

rebellen gottesAm Freitag, dem 18.9.2015, wird Albert Christian Sellner im ISPN sein Buch „Rebellen Gottes – Geschichten der Heiligen für alle Tage“ vorstellen. Ein Buch, das nach dem Kalender der überlieferten Liturgie von 1962 geordnet ist und sich in Vorwort und Nachwort in fulminanten Plädoyers für die Heiligenverehrung in der Kirche ausspricht.  Die Buchvorstellung beginnt um ca. 19.15 Uhr, nach der hl. Messe ab 18.00 Uhr und der daran sich anschließenden gesungenen Komplet. Der Eintritt ist frei und im Anschluß an die Lesung laden wir zu Wein und Käse ein.

Sellners Immerwährende Heiligenkalender erschien vor gut 20 Jahren in Hans Magnus Enzensbergers Anderer Bibliothek und erreichte auf Anhieb Platz 1 der Sachbuch-Bestenlisten. Der Kalender mit seinen Tagesheiligen dient von alters her als übersichtliches Ordnungsprinzip für die zahllosen Geschichten, Stiftungslegenden und Wunderberichte, die einst den gesamten Jahreslauf in eine große Erzählung abendländischer Kultur verwandelten.

Aus dem kaum überschaubaren Traditionsbestand hat der Autor die anrührendsten, wundervollsten und spektakulärsten Geschichten ausgewählt - ohne sich um die Etikette zu scheren. Und ohne Scheu vor zu großer Frömmigkeit. Denn Heilige sind in der Mehrheit keine moralinsauren Anstandsapostel oder verklemmten Gouvernanten, sondern »Brennende«: Verrückte, Erleuchtete, Visionäre, Wunderheiler, Fanatiker, von Liebesinbrunst Ergriffene, Rebellen gegen falschen Konformismus.

Die vorliegende Neuausgabe des lange vergriffenen Buches ist im Conte Verlag erschienen und wurde vom Autor überarbeitet und um viele Kurzgeschichten aus den Sagenschätzen der linksrheinischen Regionen, Lothringens, des Elsass und der Alpenländer erweitert. Hinzugekommen sind auch wichtige weltweit verehrte Heilige aus dem mediterranen Raum – von Spanien und dem ehemals christlichen Nordafrika bis ins Heilige Land und Kleinasien. Das Buch kostet 24,90 Euro und kann im Institut erworben werden.

picture-504Albert Christian Sellner, böhmisch-österreichisch-bayrischer Herkunft, absolvierte in der Oberpfalz das Humanistische Gymnasium, studierte in Erlangen Osteuropäische Kultur- und Kirchengeschichte und forschte in Wien über Austromarxismus und Kommunismus. Nach Gastspielen in einem linksalternativen Verlagsprojekt und einer fränkischen Landkommune übersiedelte er 1977 nach Frankfurt. Dort arbeitete er als Redakteur für verschiedene Zeitungen, als Sachbuchlektor und Herausgeber. Als Literaturagent vermittelte er u.a. 1996 den Bestseller "Salz der Erde" von dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger und Peter Seewald. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Sellner mit Religions- und Kirchengeschichte und sammelt Heiligen-, Papsttums- und Marienliteratur. Er hat den für seine Leidenschaft passenden Beruf des antiquarischen Buchhändlers gewählt und lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

 

Oratorium am 4.9.2015: Hildegard von Bingen

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Mittwoch, den 19. August 2015


hildegard7Am Freitag, dem 4.9.2015, findet das erste Oratorium nach der Sommerpause statt. Wir freuen uns gleich über einen besonderen Vortrag: Hildegard von Bingen wird heute mehr mit Dinkelkissen und Kräutertees verbunden als mit ihrem philosophisch-religiösen Werk, ihren Visionen, ihrer Dichtung und Musik. Claudia Sperlich möchte das gerne ändern und stellt diese faszinierende Heilige vor, die keine Scheu hatte, mit Kaisern und Päpsten zu kommunizieren, und die von größter Liebe und Sehnsucht nach Gott bewegt war.

Jeden Freitag gibt es im Rahmen unseres Oratoriums nach Rosenkranz (17.30 Uhr), hl. Messe (18.00 Uhr) und der sich daran anschließenden gesungenen Komplet einen geistlichen Vortrag. Mal besichtigen wir eine der vielen Kirchen in Rom, mal folgen wir dem hl. Clemens Maria Hofbauer nach Wien, mal erfahren wir etwas über die Betrachtung als Form des Gebetes. Es erklangen auch schon Marienlieder von Liszt oder traditionelle katholische Gesänge aus Polen. Oder wir hören etwas zu einem der Feste aus dem liturgischen Kalender der Woche. Das Themenspektrum ist vielfältig.

Im Anschluß an den Vortrag haben Sie dann die Möglichkeit, sich bei Wein und Käse mit Mitgliedern des Instituts und Gläubigen in unserem Gemeindesaal über das Gehörte auszutauschen.

 

Film: J. R. R. Tolkien vorgestellt von Rainer Laabs

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Mittwoch, den 19. August 2015

laabsWas lange währt, wird endlich gut: Der Vortrag über J. R. R. Tolkien von Rainer Laabs aus unserer Matinée 2014/2015 ist nun online: Viel Vergnügen bei der Reise ins technikfreie Auenland! Freuen Sie sich schon jetzt auf die kommende Matinée, die im Herbst beginnt...

Die anderen Vorträge von Rainer Laabs möchten wir Ihnen gerne erneut empfehlen: Über Bruce Marshall, Hilaire Belloc und C.S. Lewis.

 

Lord Acton im ISPN: Artikel auf kath.net

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Mittwoch, den 19. August 2015

actonAuf kath.net ist ein Artikel über den Lord-Acton-Vortrag im Institut erschienen, der zugleich eine kleine Einführung in Leben und Werk des katholischen Parlamentariers, Historikers und Publizisten ist: "In der ersten Augustwoche referierte Dr. Alexander Dörrbecker auf Einladung des vom Berliner CDU-Politiker Stefan Friedrich geleiteten „Colloquium Catholicum“ im ISPN über Leben und Werk des heute zumindest in Deutschland weitgehend in Vergessenheit geratenen katholischen Publizisten und Historikers Lord Acton. [...] Welche Aktualität und Brisanz Lord Actons Thesen zum Verhältnis zwischen Staat und Kirche auch – oder gerade – heute besitzen, wurde in der anschließenden Publikumsdiskussion deutlich; gerade in Deutschland besteht schließlich – etwa in Gestalt historisch bedingter Staatsleistungen, aber auch durch staatliche Subventionen für kirchliche Einrichtungen, den staatlichen Einzug der Kirchensteuer oder das (zumindest theoretische) Mitspracherecht der Bundesländer bei der Besetzung der Bischofsstühle – ein Maß an Verflechtung von Staat und Kirche, das ein Lord Acton schwerlich gutgeheißen hätte. Zwar ist das Verhältnis zwischen Staat und Kirche in Deutschland durch Verträge geregelt, die – der Intention nach – „zum beiderseitigen Nutzen“ geschlossen wurden; mit Lord Acton könnte man allerdings die Frage aufwerfen, ob dieser Nutzen für die Kirche nicht lediglich ein „weltlicher“ sei, der ihrem eigentlichen, geistlichen Auftrag von Fall zu Fall womöglich eher im Wege steht. Wie die Diskussion im Anschluss an Dr. Dörrbeckers Vortrag deutlich machte, berührt diese Frage eine ganze Reihe von aktuellen Konfliktfeldern im Verhältnis zwischen Kirche und Staat – von A wie Arbeitsrecht bis Z wie Zivilehe."

 

Unserer katholischen Oase fehlt Platz

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Dienstag, den 21. Juli 2015

philipp geschmcktEigentlich ist der Geburtstag eines Heiligen sein dies natalis, sein Geburtstag für den Himmel, also sein irdischer Todestag. Erst beim Martyrium oder beim letzten Atemzug besiegelt der Heilige seine Entscheidung für Christus. Den himmlischen Geburtstag des heiligen Philipp Neri feiern wir alljährlich am 26. Mai. In diesem Jahr kommt die Feier seines irdischen Geburtstags am 21. Juli dazu, denn der Heilige Philipp wird ein halbes Jahrtausend alt. Wir feiern den Geburtstag mit einem Levitenamt am 26. Juli 2015 mit anschließendem Te Deum. Danach wird im Innenhof des Stiftes unser neuer Philippsbrunnen geweiht und eine Ausstellung zur Geschichte des Instituts eröffnet. Dazu gibt es Steckerlfisch.

Wir möchten den Geburtstag des Heiligen zum Anlaß nehmen, uns etwas zu wünschen.

dachboden iIn der Oase herrscht Platzmangel: Wir können keinen Seminaristen mehr aufnehmen und Gäste schon gar nicht. Würden wir dazu vorhandene Wohnungen nutzen, fehlten uns die Mieteinnahmen, die wir dringend benötigen, um unseren Hauskredit zu tilgen. Daher bleibt nur eines: Wir müssen das Dachgeschoß im Vorderhaus des Stiftskomplexes ausbauen. Hier sollen sechs kleine Zimmer für Seminaristen und Gäste entstehen.

dachboden iiWir wollen soviel wie möglich mit eigenen Kräften arbeiten. Aber allein das Baugenehmigungsverfahren (Statik, Brandschutz usw.) übersteigt eigentlich unsere Möglichkeiten. Immerhin haben wir durch Gottes Gnade den Betrag zusammen. Nun geht es um die Kosten für den eigentlichen Ausbau. Die unabdingbaren Klempnerarbeiten etwa können wir nicht mit Helfern aus der Gemeinde leisten. Da sind wir auf Fachleute angewiesen. Die Materialien müssen besorgt werden, auch wenn Freunde des Instituts uns etwa die sanitäre Ausstattung zum Einkaufspreis überlassen.

Sie haben es längst gemerkt: Wir betteln schon wieder. Oder besser gesagt: Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, dem lieben Gott und dem heiligen Philipp eine große Freude zu machen. Unsere künftigen Gäste – vielleicht sogar Sie selbst – und Seminaristen werden Ihnen eines Tages dafür dankbar sein, daß sie in der kleinen katholischen Oase in Berlin Zufucht fnden.

Bankverbindung für Spenden
Freundeskreis St. Philipp Neri e. V.
Bank für Sozialwirtschaft  
BLZ 100 205 00   
KTO 120 210 0
BIC BFSWDE33BER  
IBAN DE53 1002 0500 0001 2021 00

 

Konzert: Leicester University Chamber Choir

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Freitag, den 10. Juli 2015

leicester afraAm Montag, dem 29. Juni 2015 - Festtag der Apostelfürsten Petrus und Paulus - hatten wir den Kammerchor der Universität Leicester bei uns zu Gast. Er sang englische und internationale Chormusik von der Renaissance bis heute. Das Konzert in St. Afra wurde mitgeschnitten und kann nun auch im Internet gehört werden.

0:01 The Promised Land, by M. Durham, arr. J.M. Compton
2:25 Linden Lea, by R. Vaughan Williams, arr. A. Somervell
5:25 Ave Verum Corpus, by William Byrd
9:40 When David Heard, by Thomas Tomkins
14:43 A Boy and a Girl, by Eric Whitacre
18:46 Lux Aurumque, by Eric Whitacre
22:25 Hymn to the Trinity, by Pytor Ilyich Tchaikovsky
27:31 Bogoroditse Devo, by Sergi Rachmaninoff
30:13 Heyr Himna Smiour, by Thorkell Sigurbjornsson
33:27 O Nata Lux, by Thomas Tallis
35:40 Holy is the True Light, by William Harris
38:01 The Lamb, by John Tavener
41:53 Song for Athene, by John Tavener
47:53 The Bluebird, by Chalres Villiers Stanford
51:04 The Turtle Dove, Trad.english arr.R.Vaughan Williams
54:17 O Magnum Mysterium, by Morten Lauridsen
1:00:30 Sleep, by Eric Whitacre

 

 

Bilderserie zu Fronleichnam 2015

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Mittwoch, den 24. Juni 2015

fronleichnam 2„Unser Lob soll laut erschallen!“ Mit dem Herrn des Lebens – gegenwärtig im Allerheiligsten Sakrament – zogen wir dieses Jahr an Fronleichnam zum zweiten Mal über den ehemaligen Todesstreifen durch den Mauerpark in Berlin, was eine kleine Bilderserie veranschaulicht. Begleitet von einem Bläserensemble, war dies für viele Berliner ein sehr ungewöhnliches Bild. In dem Park, in dem sonst nur Flohmärkte, Grillpartys, Karaokeveranstaltungen und krachige Konzerte stattfinden, war der Anblick des Allerheiligsten unter dem Baldachin, umsäumt von Priestern und Ministranten, gefolgt von Rosenkranzbetern, waren die lateinischen Gebete und Lieder ungewöhnliche Sensationen. Fahrradfahrer stiegen verdutzt von ihren Gefährten und schaufronleichnam 1ten. Und die stattliche Schar der Gläubigen wurde an jedem der Freiluftaltäre durch viele Interessierte vergrößert. Manche schauten neugierig, manche fragend, viele erkundigten sich, was dort eigentlich geschehe. Und manch einer erfuhr an diesen Altären, wo die Menschen mit dem Allerheiligsten gesegnet wurden, in seinem Leben vielleicht erstmals des Wehen des Geistes, der letztlich weht, wo er will, und der hier -  im zwar oft heidnischen und atheistischen Berlin - viel offenere Türen findet, als man denken mag. Der eine oder andere mag dann auch seinen Weg ins Institut finden, das ihm, wie so vielen anderen Freunden und Helfern, zu einer geistlichen Heimat wird. Allen Helfern sei an dieser Stelle auch noch einmal mit einem herzlichen Vergelt´s Gott gedankt!

 

Buchvorstellung: Gute Ehen werden in der Hölle geschlossen

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Montag, den 11. Mai 2015

gute-ehen-werdenAm Freitag, den 5. Juni 2015 um 19.30 Uhr, stellte der Autor und Theologe Alfred Sobel sein neues Buch vor: „’Gute Ehen werden in der Hölle geschlossen’ – das wilde Leben des Künstlerpaares Hugo Ball und Emmy Hennings zwischen Dadaismus und Glauben“. Es ist die Geschichte eines Künstlerpaares auf dem Weg zu Gott. Gut 40 Zuhörer hatten sich eingefunden um den Ausführungen zu lauschen. Anschließend gab es bei Wein und Käse einen angeregten Austausch.

„Es lebe der Kommunismus und die katholische Kirche!“ Mit solchen ketzerischen Sätzen hat der Expressionist Hugo Ball (1886–1927) seine Umwelt regelmäßig schockiert. Der Erfinder der Kunstbewegung „Dadaismus“ Hugo Ball und seine Frau Emmy Hennings (1885–1948) gehören heute zu den vergessenen Namen der deutschen Literatur und des Katholizismus. In seiner Doppelbiographie beschreibt Alfred Sobel das außergewöhnliche Leben dieses Künstlerpaares.

sobel 21914 ist Emmy Hennings Star der Münchener Bohème mit erotischer Ausstrahlung, unbändigem Lebenshunger und dem Hang zur Religiosität. Sie liebt Männer und Frauen und ihr loser Lebenswandel bringt sie mehrfach ins Gefängnis. Der Schriftsteller Hugo Ball verliebt sich in die Sängerin und gemeinsam emigrieren sie im Ersten Weltkrieg in die Schweiz, wo sie in großer Not leben und eine wilde Ehe führen. Als Emmy eine Affäre beginnt, verfolgt Hugo sie mit einem Revolver in der Tasche. Er gewinnt sie zurück und ermutigt sie, über eigene Erfahrungen mit Prostitution, Drogen und Inhaftierungen zu schreiben. „Ich finde es unanständig, vorsichtig zu leben, ich kann es nicht“, faßt Emmy Hennings ihr Leben zusammen. Beide veröffentlichen mehrere Bücher.

Der Freigeist Hugo Ball wendet sich ab 1920 aufgrund mystischer Erlebnisse und unter dem Einfluß seiner Frau Emmy, einer Konvertitin, wieder dem katholischen Glauben zu und entwickelt sich zu einem bemerkenswerten geistlichen Schriftsteller. Das exzentrische Paar heiratet 1920 und lebt eine turbulente Ehe, die aus einer Kombination von Liebe, Glaube und Künstlertum besteht, wie man sie selten findet. Hugo Ball stirbt 1927. Für seine Frau wird die Ehe mit Hugo Ball, die für Sie mit dem Tod innerlich nicht endet, in den mehr als zwanzig folgenden Lebensjahren zu einem zentralen Thema ihres schriftstellerischen Schaffens.

 

 

 

Ein Adlerpult in St. Afra

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Dienstag, den 21. April 2015

adlerpult iSeit dem österlichen Triduum vervollständigt ein neogotischer Ambo in Form eines majestätischen Adlers den Chorraum von St. Afra. Geschaffen in England um 1870, paßt er genau zu unserem Chorgestühl, das etwas später – 1891 – in einer Werkstatt in „München-Gladbach“ (so die seitliche Inschrift) entstand. Ebensogut harmoniert der Ambo mit dem großartigen Prospekt unserer Hill-Orgel.


Angesichts unserer wirtschaftlichen Situation mag es unvernünftig erscheinen, so eine Anschaffung zu tätigen, ohne vorher die notwendigen Mittel angespart zu haben. Dazu ist zweierlei zu sagen: Dieser wunderbare Ambo als würdiger Ort für die Auslegung des Wortes Gottes war eine einmalige Gelegenheit, die so auf dem Antiquitätenmarkt nur sehr selten begegnet. Auf der anderen Seite vertrauen wir unbeirrbar auf die göttliche Vorsehung und sind zuversichtlich, daß Gott unser Bemühen und unsere Wagnisse belohnen wird: Denn St. Afra wächst immer mehr der vollendeten Gestalt entgegen, die ohne Worte zwei urkatholische Maximen verkörpert: „Nichts soll dem Gottesdienst vorgezogen werden“ und „Alles zur größeren Ehre Gottes“! Hinzu kommt als positiver Nebeneffekt für unsere Freunde und Wohltäter, daß sie nicht die „Katze im Sack“ kaufen müssen, sondern zuvor in Augenschein nehmen und begutachten können, wofür sie ihre Spende geben.


adlerpult iiAm vergangenen Sonntag kam denn auch ein Gläubiger auf Pater Piranty zu. Es sei für ihn, so schwärmte er, eine große Freude, beobachten zu können, wie jedes Jahr etwas Neues in St. Afra dazukomme und dadurch unsere Kirche, die für so viele zur geistlichen Heimat geworden ist, immer schöner werde. Und er fügte hinzu: Falls irgendwann einmal die Zeit reif sei, die sechs passenden neuen Leuchten anzuschaffen, die wir uns seit langem für das Hauptschiff von St. Afra wünschen, so werde er sehr gerne eine davon spendieren!


In diesem Sinne hoffen wir, daß auch andere, die an der allmählichen Vervollkommnung von St. Afra ihre Freude haben, einen Beitrag zu diesem Werk leisten: zur größeren Ehre Gottes – ad majorem Dei gloriam!

Für Spenden steht folgendes Sonderkonto bei der Bank für Sozialwirtschaft zur Verfügung:
Kto 1202116
BLZ 10020500
DE09100205000001202116
BFSWDE33BER

Stichwort: Adlerpult

Lesen Sie im Folgenden mehr zur Symbolik des Adlerpultes in St. Afra.

Weiterlesen: Ein Adlerpult in St. Afra

 

Liturgien der Kar- und Ostertage 2015

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Freitag, den 17. April 2015

ostern 2015Die Liturgien der Kar- und Ostertage waren für die Mitglieder des Instituts und die Gläubigen von St. Afra der gnadenreiche und geistlich erbauende Höhepunkt des Kirchenjahres. Drei Erwachsene, die in der Ostervigil die heilige Taufe empfingen, erlebten die Botschaft vom heiligsten Erlöser, der unsere Sünden getragen und uns das neue Leben in Ihm erworben hat, gleichsam am eigenen Leibe. Die Flamme der Osterkerze, die in St. Afra ununterbrochen bis zum Fest der Himmelfahrt Christi brennt, erinnert uns an die Gegenwart des Auferstandenen im Fleisch. Möge Er, die Sonne der Gerechtigkeit, die Schatten des Bösen aus den Herzen vertreiben und allen Menschen guten Willens eine tiefe Osterfreude schenken!

Eine Bilderstrecke vom Palmsonntag bis zum Weißen Sonntag können Sie nun ansehen.

 

 

Sommersemester 2015 in der Baronius-Akademie

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Montag, den 13. April 2015

baronius 200Nach der feierlich begangenen Osteroktav beginnt am heutigen Montag ein nicht unbedeutendes neues Semester an der Baronius-Akademie, dem Hausstudium des Instituts St. Philipp Neri. Mit den Vorlesungen und Seminaren dieses Halbjahres kann nämlich der philosophische Studienzyklus vervollständigt und erfolgreich zum Abschluß gebracht werden.

Wie immer sind Gasthörer und Interessenten herzlich zur Teilnahme eingeladen (Voranmeldung wird erbeten). Das kommentierte Vorlesungsverzeichnis mit allen weiteren Informationen finden Sie hier.

 

Magazin zur Fastenzeit 2015

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heft 15 01Unser Magazin zur Fastenzeit 2015 kann nun heruntergeladen werden.

Aus dem Editorial: „Memento homo quia pulvis es et in pulverem reverteris – Gedenke, Mensch, daß du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst.“ Es ist das große Wunder, daß Gott uns, die er aus Staub geschaffen hat, die Fähigkeit gibt, Ihn in dieser Welt zu loben und zu ehren. Das Aschenkreuz erinnert uns aber nicht nur daran, sondern an das noch größere Wunder: Durch Sein Kreuz und Seine Auferstehung sollen wir dieses Lob mit verwandeltem, unsterblichem Leib im Himmel immer singen können. Das ist das Ziel unseres Lebens. Deswegen nehmen wir die Mühen der Fastenzeit auf uns. Denn natürlich müssen wir tun, was wir können, um Seiner Gnade würdig zu werden. Die Ehre Gottes und das Heil der Seelen sind das Ziel jeder Lebensäußerung der heiligen Kirche. Wir sind dankbar, daß wir daran im Institut so reichlich Anteil haben. Inmitten einer Welt, die sich nur noch um das kümmert, was doch zu Asche zerfällt, und die damit sogar allzu viele Vertreter der Kirche in ihren Bann schlägt, dürfen wir den Blick in den Himmel zu unserem Hauptanliegen machen. Dabei stellen wir fest, daß die Menschen es als Befreiung empfinden, wenn die Ehre Gottes das Erste und Wichtigste ist. Asche und Geduld, das Kreuz als Hinrichtungsinstrument und als ewiges Siegeszeichen weisen uns den Weg aus der Fastenzeit dieses Lebens zum ewigen Osterfest. Möge Ostern 2015 für Sie einen reichlichen Abglanz dieses bleibenden Ostern bereithalten."

 

Spendenquittungen für 2014

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Dienstag, den 17. Februar 2015

spendenquittungenIn dieser Woche sollten die Spendenquittungen für das Jahr 2014 bei Ihnen eintreffen. Wir konnten gestern die letzten Briefe auf den Weg bringen. Herzlichen Dank für Ihre Geduld! Unser kleines Büro müht sich nach Kräften, der täglichen Bürokratie und dem sich immerzu auswachsenden Paragraphendschungel Herr zu werden. Aber neben all den Anforderungen und Aufgaben, welche Seelsorge, Liturgie, Gäste, Veranstaltungen und der sonstige tägliche Ablauf mit sich bringen, ist dies nicht immer leicht. Wer seine Spendenquittung nicht bekommen hat, kann sich gerne bei uns melden: 030 - 20 60 66 80. Oder: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . In der Regel verschicken wir die Spendenquittungen für das ganze Jahr am Anfang der Folgejahres. Sollten Sie einmal dringend eine Spendenquittung benötigen, stellen wir diese gerne auch separat aus. Manchmal lagen uns keine Adressen vor. In diesen Fällen finden Sie auf Ihrem Konto eine Überweisung von einem Cent, mit der Bitte, uns Ihre Adresse mitzuteilen. Allen, die uns mit Ihrem Gebet und Ihren finanziellen Zuwendungen unterstützen, ein herzliches "Vergelt´s Gott"! Wir gedenken Ihrer insbesondere im Heiligen Meßopfer und unseren täglichen Gebeten.

 

Bücher in St. Afra

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Freitag, den 13. Februar 2015

bcherIn unserer Pforte, die immer nach den Hochämtern an Sonntagen und hohen Festen geöffnet ist, kann man sich nicht nur bei Kaffee und Kuchen über Neues aus Kirche und Welt austauschen. Es können auch Devotionalien und Weine erworben werden. Besonders gerne stöbern Besucher auch in der Vielzahl antiquarischer Bücher, die ausliegen und regelmäßig ausgetauscht und ergänzt werden. Wir bieten auch Neubücher an, zu denen das Institut eine besondere Verbindung hat. Einige dieser Bücher liegen nun auch in der Kirche aus. Ein Blick darauf lohnt sich. Besonders empfehlen möchten wir Ihnen das jüngst erschienene Kinderbuch zu dem seligen Bernhard Lichtenberg, der als Märtyrer unter den Nationalsozialisten sein Leben lassen musste und seine Ruhestätte im Hedwigsdom gefunden hat. Der Selige selbst erzählt aus seiner Gefängniszelle anschaulich über seine Kindheit und seine Jahre als Priester in Berlin. Darüber hinaus bieten wir Bücher von zwei Dozenten unserer Baronius-Akademie an. Malte Oppermann hat mit "Die Schöne Philosophie" einen aphoristisches Werk über die Macht des Augenblicks vorgelegt. Dr. Rafael Hüntelmann bietet jedem geneigten Leser in seiner Reihe "Philosophie des gesunden Menschenverstandes" eine sehr gut faßbare Einführung in die Grundlagen der aristotelisch-thomistischen Philosophie. Über Jahrhunderte und zurecht beanspruchte diese, das philosophische Fundament des katholischen Glaubens zu sein. Dr. Hüntelmann zeigt, warum dieser Anspruch auch heutzutage nicht aufgegeben werden darf.

 

Buchvorstellung: Die schöne Philosophie

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Dienstag, den 27. Januar 2015

oppermann i"Ich vertraue nur einer Philosophie, die die elementaren religiösen Einsichten bestätigt." (Dávila)

Inspiriert von Denkern wie Nicolas Gómez Dávila, Kierkegaard und Robert Spaemann sucht sich ein originäres und doch konservativ-philosophisches Denken in dem Buch "Die Schöne Philosophie" in einer nächsten Generation Ausdruck.

Malte Oppermann hat sein Werk, zu dem Martin Mosebach ein Nachwort beigesteuert hat, am 30. Januar im Rahmen unseres Oratoriums vorgestellt. Er beschrieb das Buch als Teil eines Denk- und Lebensweges, an dessen Ende der Empfang von Taufe und Firmung standen.

oppermann iiMit seiner Schönen Philosophie legt Malte Oppermann einen philosophischen Entwurf in 376 Segmenten und Aphorismen vor, der als Philosophie des Augenblicks von der Unteilbarkeit der Wirklichkeit ausgeht. Unser Griff nach der unvordenklichen Wirklichkeit des Augenblicks wird als ein Verfehlen gedeutet; als Bewegung, die über den Moment hinausgeht. Ein Buch über flüchtige Schönheit, Macht und Ohnmacht der Phantasie und das Geheimnis der zeitlichen Dauer. Das Buch kostet 19,80 EUR und ist im Wolff Verlag erschienen.

Malte Oppermann ist als Dozent an der Baronius-Akademie tätig. Das Oratorium erfolgte im Anschluß an sein Blockseminar zur Philosophie des 19. Jahrhunderts.

 

 

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